Kostenlose Rechtsberatung April 2018 / Free Legal Advice April 2018

Liebe Studierende,

der AStA bietet euch jetzt monatlich eine kostenlose Rechtsberatung an. Einmal im Monat kommt ein Anwalt an die Uni und hat dann eine offene Sprechstunde, zu der jede*r kommen kann. Die Beratung ist für euch umsonst. Der Anwalt ist breit aufgestellt und kann zu jedem Thema eine Erstberatung geben. Die nächsten Termine sind der 16.02.18 und der 27.02.18  von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr im AStA-Büro (AR-HB-002)!

Wichtig: Ab sofort ist eine Anmeldung erforderlich, um euch lange Wartezeiten zu ersparen.

Weitere Informationen und zukünftige Termine erhaltet ihr über unsere Website sowie auf unserer Facebook-Seite.

Dear students,

from now on there will be a monthly free legal advice. Once per month we’ll give you the opportunity to talk to a lawyer within our office hours. This service is totally free of charge for all students. Also, the lawyer is an expert for several belongings. We can assure you that he’s competent enough to help you in any way. The next appointments are February, 16th and February, 27th from 11am to 12:30pm. You’ll find him in the new rooms of the AStA (AR-HB-002).

Important: From now on you have to use our new appointment system due to long latency times in the past.
For more information and future appointments, please check our website and Facebook-page regularly.

Umzugshelfer*innen gesucht!

***English below***

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, schließt die Stadt am 28.02. das Wohnheim in Bürbach. Weitere Informationen dazu werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen. Wir vom AStA wollen die Bewohner*innen bei ihrem Umzug unterstützen.
Dafür sind wir aber auch auf eure Hilfe angewiesen! Wenn ihr also vom 26.02.-28.02 Zeit habt, dann helft euren Mitstudierenden!

Benötigt werden:
– Umzugshelfer*innen
– Verpflegung für die Bewohner*innen und Helfer*innen
– Fahrer*innen
– Umzugskartons

Für die Koordination schreibt uns bitte eine email (asta@uni-siegen.de) mit dem Betreff Bürbach Umzug. Kartons könnt ihr gerne bei uns im Büro abzugeben.

***Support needed****

as you might know the dormitory in Bürbach will be closed on the 28th of February. We will publish more information about the issue during the next days. The AStA wants to help the residents move out and we could use your help! Please let us know, if you have time from the 26th to 28th February!
We need as much support as we can get!

We need:
– moving assistance
– food
– drivers
– moving boxes

Because of coordination please write us an email (asta.uni-siegen.de) with the subject „Bürbach moving“. The boxes you might bring to the office.

Stellungnahme zum Post der ATA Siegen

Liebe Kommiliton*innen,

als AStA der Uni Siegen überlegen wir uns sehr genau, zu welchen internationalen Themen wir uns äußern. Aufgrund des Posts der Assoziation Türkischer Akademiker Siegen (ATA) vom 26. Januar haben wir in diesem Fall beschlossen, dass wir diesen nicht unkommentiert stehen lassen können.
Da es sich bei der „Militäroffensive“ der Türkei in Afrin um ein sehr sensibles Thema handelt, sei an dieser Stelle vorweg ausdrücklich der Respekt und die Wertschätzung des AStA für unsere kurdischen und türkischen Kommilitoninnen und Kommilitonen ausgedrückt.
Zunächst ist generell anzumerken, dass die Informationslage, wie in Konfliktgebieten leider normal, ausgesprochen schlecht ist. An neutrale Informationen zu kommen, ist derzeit keine leichte Aufgabe, da in Afrin offenbar der Kontakt nach außen so umfassend wie möglich unterbunden wird (http://www.deutschlandfunk.de/militaeroffensive-der-tuerkei-in-afrin-die-situation-der.694.de.html?dram:article_id=409446). Das wesentliche Problem in so einer Lage ist, dass die Informationen, die man von involvierten Parteien bekommt, durch eine gefärbte Brille betrachtet sind: Es sind keine neutralen Informationen. Im Zuge dessen beklagt das Internetportal ‚Übermedien‘ „handwerkliche Fehler“ der Medien, die wesentlich auf diesem Punkt beruhen (https://uebermedien.de/24881/der-krieg-um-afrin-und-die-klischees-von-den-kurden/). Schwierig ist demnach die Frage der Wortwahl: Handelt es sich, wie in vielen Schlagzeilen zu lesen, um eine ‚Operation‘? Oder um eine ‚Offensive‘? Es gehe nicht um die Motive, etwa ob es sich wie behauptet um einen Akt der Selbstverteidigung handele: „Ein Krieg bleibt es so oder so. Die türkische Armee ist mit Bodentruppen in das Staatsgebiet eines anderen Landes einmarschiert und beschießt fremdes Staatsterritorium aus der Luft.“
Ein weiterer Fehler der Medien, den auch die ATA Siegen in ihrem Post übernommen hat, ist die Aussage, dass sich der Krieg gegen die kurdische Miliz YPG und den IS richtet. Dabei handelt es sich um eine Aussage, die die Nachrichtenagentur ‚AP‘ und ‚ZDF heute‘ von der türkischen Regierung übernommen haben. Der Fehler besteht darin, dass sich in Afrin aber keine Terroristen des IS aufhalten. Die Redaktionen von ‚AP‘ und ‚ZDF heute‘ haben ihren Fehler auf Twitter zugunsten der Transparenz eingestanden (https://twitter.com/ZDFheute/status/955026859812679680). Es ist gerade so, dass viele Menschen im Gebiet um Afrin Schutz vor Bürgerkrieg und IS gesucht haben.
Weiterhin bedenklich ist, so zu tun, als würden in Afrin ausschließlich Kurden leben. Denn in Afrin leben zwar tatsächlich mehrheitlich Kurden, aber eben u.a. auch Jesiden, Aleviten und Christen (https://www.tagesschau.de/ausland/afrin-105.html). Durch ihre Luftschläge gefährdet die türkische Armee das Leben vieler Zivilisten aller dort lebenden Volksgruppen. Ebenfalls falsch ist es, Kurden pauschal der YPG oder der in Afrin regierenden Partei PYD zuzurechnen. In den Truppen der YPG mag es zudem sein, dass nicht nur Kurden, sondern auch Araber und Armenier mitkämpfen. Es gibt auf der anderen Seiten aber auch Hinweise, dass Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) (https://www.welt.de/politik/ausland/article172942744/Tuerkischer-Angriff-auf-Afrin-Der-Abstieg-der-syrischen-Super-Rebellen.html) und private Sicherheitskräfte für die türkische Seite mitkämpfen. Besonders heikel ist die FSA, bei der es sich um Islamisten handelt, die mit dem IS zusammengearbeitet hat.
Der Verweis der ATA Siegen auf getötete türkische Kinder mag den Tatsachen entsprechen und wir sprechen den Angehörigen jedes getöteten Kindes unser Mitgefühl aus. Dennoch kann auch dieser Umstand niemals eine Gegenreaktion rechtfertigen, die wiederum das Leben von Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, gefährdet und bereits gekostet hat. Fatal ist die zurückhaltende Reaktion der internationalen Gemeinschaft. Immerhin besitzt die Türkei nicht die Erlaubnis der UNO, noch handelt sie „im Rahmen der UNO“ (https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.konflikt-zwischen-tuerkei-und-den-kurden-deutschland-hat-waffen-fuer-beide-seiten-geliefert.b2a2c857-177e-4788-9580-19cd9c57f5b1.html). Dieser Umstand muss desillusionierend auf die betroffenen Menschen wirken, die dadurch möglicherweise ihren Glauben an Frieden und Demokratie verlieren.
In der Tat muss man aus europäischer Sicht skeptisch den Umstand betrachten, dass sich, wie in Afrin durch PYD und YPG, parallele ’staatliche‘ Strukturen etablieren. Es sollte andererseits aber auch eine Selbstverständlichkeit sein, dass alle Bürger eines Staates, unabhängig ihrer Herkunft, Religion etc. von der Regierung in der freien Entfaltung ihres Lebens geschützt werden. Diese Vorstellung jedoch torpediert der russische Präsident Putin, indem er der türkischen Armee erlaubte, auf syrischem Staatsgebiet Krieg zu führen. Fragwürdig ist von türkischer Seite der Hinweis, dass es ein Akt der Selbstverteidigung ist. Es handelt sich dabei um das, was die ATA Siegen selbst in ihrem Post beklagt: Interessen von Großmächten, die die Souveränität der dort lebenden Bevölkerung untergräbt. Es geht nicht, wie es der zynische Name ‚Olivenzweig‘ suggerieren soll, um die selbstlose, von Interessen freie Etablierung von Frieden, sondern darum, ein zusammenhängendes großes kurdisches Gebiet entlang der türkisch-syrischen Grenze zu verhindern. Das ist ein essentielles Interesse der türkischen Regierung. Seine osmanischen Träume äußert Erdogan nicht zuletzt durch die in seinem Palast posierenden zeremoniellen Soldaten, deren unterschiedlichen Monturen auf die Geschichte der Türkei verweisen sollen (https://www.theguardian.com/world/2015/jan/12/abbas-erdogan-16-warriors-turkish-presidential-palace). Erdogan ist davon überzeugt, dass der Türkei mehr Gebiete zustehen, als derzeit offiziell türkisches Staatsgebiet sind. Kurdische Gebiete stehen seinen Vorstellungen daher an der türkisch-syrischen Grenze ebenso wie im Nordirak nur im Weg.
Kritisch zu betrachten sind ebenfalls die Waffenexporte Deutschlands. Nicht nur werden deutsche Panzer gegen Kurden eingesetzt: Es gibt Hinweise, dass Waffen, die an die Peschmerga für den Kampf gegen den IS geliefert wurden, ihren Weg zu den syrischen Kurden gefunden haben könnten. Somit ist die aus unserer Sicht unerträgliche Situation entstanden, in der nicht auszuschließen ist, dass deutsche Panzerabwehrraketen gegen deutsche Panzer eingesetzt werden.
Wir können es als AStA der Uni Siegen nicht begrüßen, dass der Konflikt auch in Deutschland ausgetragen wird. Schwierig hier ist wieder etwas, was ‚Übermedien‘ ausgearbeitet hat: Mit ihren Schlagzeilen etwa zur Demo in Köln („Kurden rufen zur Großdemo auf“, „Kurdendemo aufgelöst“) und der Prügelei im Flughafen Hannover („Kurden gegen Türken […]“) verwischen die Medien einen wichtigen Punkt: ‚Die Kurden‘ und ‚die Türken‘ sind keine politisch einheitlichen Gruppen. Im letzteren Falle ist also gemeint, dass „’Unterstützer der PYD-Regierung in Nordsyrien und Unterstützer der türkischen Regierung‘ aufeinander trafen“.
Wir möchten euch zu guter Letzt um Folgendes bitten: Macht von eurem Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit Gebrauch: Wir begrüßen die differenzierte Auseinandersetzung und Solidarisierung mit Bevölkerungsgruppen. Lasst euch aber bitte nicht zu Provokationen jedweder Art hinreißen. Diese sind wie im Extremfall von Schmierereien an Moscheen in keinster Weise hilfreich. Ärgert euch bitte nicht, dass geltendes Recht umgesetzt wird, wenn Flaggen mit verbotenen Symbolen eingesammelt werden. Es kann darüber diskutiert werden, warum Öcalan-Flaggen verboten sind, während es für YPG-Flaggen eine Sondererlaubnis gibt. Dieser Appell richtet sich ausdrücklich an alle Seiten.

Kostenlose Rechtsberatung Februar 2018

Liebe Studierende,

der AStA bietet euch jetzt monatlich eine kostenlose Rechtsberatung an. Einmal im Monat kommt ein Anwalt an die Uni und hat dann eine offene Sprechstunde, zu der jede*r kommen kann. Die Beratung ist für euch umsonst. Der Anwalt ist breit aufgestellt und kann zu jedem Thema eine Erstberatung geben. Die nächsten Termine sind der 16.02.18 und der 27.02.18  von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr im AStA-Büro (AR-HB-002)!

Wichtig: Ab sofort ist eine Anmeldung erforderlich, um euch lange Wartezeiten zu ersparen.

Weitere Informationen und zukünftige Termine erhaltet ihr über unsere Website sowie auf unserer Facebook-Seite.

Dear students,

from now on there will be a monthly free legal advice. Once per month we’ll give you the opportunity to talk to a lawyer within our office hours. This service is totally free of charge for all students. Also, the lawyer is an expert for several belongings. We can assure you that he’s competent enough to help you in any way. The next appointments are February, 16th and February, 27th from 11am to 12:30pm. You’ll find him in the new rooms of the AStA (AR-HB-002).

Important: From now on you have to use our new appointment system due to long latency times in the past.
For more information and future appointments, please check our website and Facebook-page regularly.

Stellungnahme zum StuPa am 10.01.2018

Gestern Abend wurde durch die Mehrheit der Mandatstragenden des Studierendenparlaments der neue AStA-Vorstand gewählt. Dazu möchten wir uns den Gratulationen der GLL anschließen und Vera Fengler (Vorsitzende; gaW)), Marie Kirschstein (stellvertretende Vorsitzende; Juso HSG) und Andreas Beutler (Finanzreferent; Fak4StuPa) begrüßen. Im selben Zuge möchten wir uns noch einmal herzlich bei dem bis gestern aktiven AStA-Vorstand und dessen Durchhaltevermögen auch über die letzten Studierendenparlamentswahlen hinaus bedanken. Das richtet sich vor allem an unseren ehemaligen Finanzreferenten Jannick Leseberg (GLL), welcher noch lange nach seinem Rücktritt kommissarisch im Amt war und uns in unserer Arbeit weiterhin unterstützte. Wir sind uns darüber bewusst, dass die Zeit bis zu den nächsten Studierendenparlamentswahlen kurz ist. Das hält uns nicht davon ab, uns ambitionierte Ziele zu setzen. Leitlinien unserer Arbeit werden hierbei Antifaschismus, Antirassismus, Antidiskriminierung, Feminismus und Antikapitalismus sein, an denen wir uns am Ende unserer Amtszeit ebenfalls gerne messen und messen lassen werden. Wir haben uns viel vorgenommen und werden uns auch mit Anliegen wie dem Umzug der Universität in die Stadt oder Barrierefreiheit auseinandersetzen, die weit über unsere Amtszeit hinausgehend von Bedeutung sind. In der gestrigen Sitzung haben wir gemeinsam mit der Opposition über unser AStA-Konzept diskutiert. Wir haben alle Kritikpunkte und Anregungen angenommen und werden uns bereits in dieser Woche mit den genannten Anliegen auseinandersetzen. Wir freuen uns auf die kommenden Studierendenparlamentssitzungen und die konstruktiven Beiträge aus den politisch arbeitenden Teilen der parlamentarischen Oppositionen und nehmen daher auch gerne deren kreative taktische Spiele in Kauf.

Tag der Vielfalt 2018


WAS IST DER TAG DER VIELFALT?
Der Tag der Vielfalt ist eine Veranstaltung für alle Mitglieder der Universität Siegen. Aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Räumlichkeiten laden wir euch dazu ein, über Vielfalt an unserer Universität ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Kritik auszuüben und gemeinsam und themenübergreifend Ideen zu entwickeln.
Gemeinsam mit studentischen Gremien und universitären Einrichtungen wollen wir vor allem auf das Thema Diversity hinweisen und die Studierendenschaft (noch mehr) miteinander vernetzen.

Alle Student*innen, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen sind dazu herzlich eingeladen!
Der Aktionstag findet statt am Adolf-Reichwein Campus, Hölderlin Campus und am Paul-Bonatz-Campus.

Weitere Informationen und Anfragen bitte an asta@uni-siegen.de oder bei uns im AStA-Büro (AR-HB-002).

 


 

Programm

NACHHALTIGES FRÜHSTÜCK / FOODSHARING SIEGEN
10:00 – 12:00 UHR, PB-A 102
Wir versorgen euch, gemeinsam mit foodsharing Siegen, mit geretteten Frühstücksleckereien. Nebenbei erzählt Malte vom foodsharing-Team, wie die Initiative überschüssiges Essen abholt und verteilt. Wenn ihr mehr wissen wollt über nachhaltige Ernährung, Fair-Teiler, foodsharer, mitmachen oder einfach nur essen wollt, kommt vorbei – alle sind herzlich willkommen. Das Frühstück ist kostenfrei! Getränke, Geschirr und Besteck sind vorhaben.

SCHNELLSPRACHKURS CHINESISCH / SPRACHENZENTRUM UNI SIEGEN
10:00 – 12:00 UHR, AR-HB 123
Manchmal, wenn wir etwas nicht verstehen, sprechen wir von Fachchinesisch. Wenn du trotzdem den Durchblick haben willst, dich für die chinesische Sprache und Kultur interessierst oder einfach nur deine WG mit deinen „Skills“ beeindrucken willst, dann komm zum 语⾔言课程 (Schnell-Sprachkurs). Der Kurs wird von Herr Zhu von der Sprachenschule der Universität durchgeführt.

WORKSHOP IMPROVISATIONSTHEATER / TOLLMUT THEATER SIEGEN
10:00 – 16:00 UHR, TREFFPUNKT AR-HB 002 (ASTA-BÜRO) –> DANN IN AR-HB-025
Dieser Workshop richtet sich in erster Linie an Anfänger*innen und Neugierige, die noch keine Erfahrungen mit Schauspiel und/oder mit Improvisation gesammelt haben. Herzlich willkommen sind alle, die offen und experimentierfreudig neuen Erfahrungen entgegen gehen.
Ziel ist es, die Grundbausteine des Improvisationstheaters kennen zu lernen. Improvisieren ist der theatergewordene Sprung ins kalte Wasser: Hier geht es vor allem darum, gemeinsam szenische Geschichten zu entwickeln, meist ohne Textgrundlage und ohne vorherige Absprachen, wie das Ergebnis aussehen soll. Ergebnis können 30-Sekunden Szenen oder Minidramen sein. Wir lernen, Angebote unserer Mitspieler anzunehmen und nicht zu blockieren, um unsere Geschichte anzutreiben und nach vorne zu bringen. Ziel ist ein Miteinander, bei dem man aufeinander achtet
und eingeht. Am Ende sollten eure Fähigkeiten, spontan in einer Szene zu agieren, selbst wenn mal jemand einen Hänger hat, verbessert sein. Dies ermöglicht ein freieres Spiel und
Selbstsicherheit in unbekannten Situationen – nicht nur im Schauspiel, sondern auch im Alltag!
Bei Fragen oder Bedenken kann gerne eine Mail direkt an workshop@tollmut-theater.de gesendet werden.

Bitte mitbringen:
• Bewegungsfreundliche Kleidung: Die Kleidung sollte jede(!) Bewegung mitmachen und so gut sitzen, dass
sie nicht laufend im Spiel korrigiert werden muss. Wechselklamotten sind empfohlen.
• Turnschuhe und/oder rutschfeste Socken
• Handtuch
• Zettel und Stift
• Eine formlose Anmeldung vor Workshopbeginn an asta@uni-siegen.de ist erwünscht.

FAMILIENCAFÉ / FAMILIENSERVICE-BÜRO UNI SIEGEN
14:00-16:00 UHR, AR-HB 023
Das Familiencafé ist eine Elterninitiative zum Kennenlernen, Vernetzen und zum Erfahrungsaustausch. Es findet regelmäßig jeden dritten Mittwoch im Monat statt. Alle Kinder,
Eltern, werdende Eltern und Studierende sind herzlich eingeladen, sich in offener Runde zu treffen, zu spielen und auszutauschen. Am Tag der Vielfalt werden zusätzlich noch die familienfreundlichen Angebote der Universität vorgestellt. Schwerpunkt ist dabei das Studieren mit Kind.
Kuchen, Waffeln und Kaffee werden durch das Familienservice-Büro zur Verfügung gestellt. Frau Harlacher, die das Familiencafé leitet, wird auch da sein.
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Studierenden. Jede Meinung und jedes Interesse an einer familienfreundlichen Uni zählt!

ARGUMENTATIONSTRAINING GEGEN GENDERGEGNER*INNEN / GENDERS
16:00 – 18:00 UHR, AR-HB 101/2
GenderS ist eine neu erwachte studentische Initiative an unserer Uni und leistet Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit in den Bereichen der geschlechtlichen Identität und der sexuellen Orientierung und geht auch auf die Rollenfindung in Bezug auf Geschlechterrollen ein. Am Tag der Vielfalt bietet euch GenderS ein Argumentationstraining gegen Gendergegner*innen an.
Im Workshop werden sich Stammtischparolen und Äußerungen von Gendergegner*innen angeschaut. Ihr lernt dann, diese Parolen zu entkräften. Außerdem gibt es viele Informationen zur
Gender-Thematik.

SCHNELLSPRACHKURS GEBÄRDENSPRACHE / VOLKSHOCHSCHULE SIEGEN
19:00-20:00 UHR, TREFFPUNKT AR-HB 002 (ASTA-BÜRO) –> GEMEINSAM DANN IN AR-HB 025
Hast du dich schon einmal gefragt, wie Gehörlose sich untereinander verständigen? Oder hast du gesehen wie sie gestikulieren als würden sie Bilder malen? Das war dann vermutlich Deutsche Gebärdensprache, kurz DGS. Mit DGS kann man wirklich alles erzählen. Man kann Kochrezepte
austauschen, über ein Fußballspiel sprechen, Gedichte vortragen oder über Quantenmechanik diskutieren. Komm vorbei zum Schnellsprachkurs Gebärdensprache, wenn du dich darin
ausprobieren möchtest. Der Workshop findet ab 19 Uhr unter der Leitung von Frau Belz, Teil der Volkshochschule in Siegen, am Adolf-Reichwein-Campus statt. Das Angebot ist kostenfrei.

BESCHWERDEMELDER BARRIEREFREIHEIT / ASTA DER UNI SIEGEN
GANZTÄGIG, ZUSÄTZLICHER BRIEFKASTEN VOR DEM ASTA-BÜRO (AR-HB 002)
Barrierefreiheit hat viele Erscheinungsformen. An einem Ort wie unserer Uni ist sie besonders wichtig, um das Miteinander für alle so sicher, einfach und zufriedenstellend wie möglich zu
gestalten. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, teilhaben zu können und Teil der Gemeinschaft der Studierenden zu sein. Trotzdem gibt es an allen Campus im wahrsten Sinne des Wortes noch viele Baustellen. Gegen diese wollen wir mit euch gemeinsam vorgehen. Dafür ist es wichtig, dass sich so viele Studierende wie möglich daran beteiligen, auf vorhandene Barrieren aufmerksam zu machen. Dafür haben wir ergänzend zu dem Angebot uns im AStA-Büro zu besuchen und über Erfahrungen zu berichten, ab dem Tag der Vielfalt einen Briefkasten für Beschwerden installiert. Diesen findet ihr direkt vor dem Büro. Wenn ihr bemerkt, dass Auffahrten zu steil, Durchgänge zu schmal oder Aufzüge zu eng gebaut wurden, schreibt es auf und werft es ein. Und auch wenn euch auffällt, dass Informationen zum Studium nur auf Deutsch und nicht auf
Englisch übermittelt werden oder Dozierende Anwesenheitspflicht in ihren Kursen verlangen, sind das Barrieren, auf die ihr gerne hinweisen könnt. Ihr könnt auch euren Namen und eine Email-
Adresse dazuschreiben, dann halten wir euch über unsere Bemühungen Barrieren zu beseitigen, auf dem Laufenden. Vollkommen anonym ist aber auch absolut in Ordnung.

Kondolenzbuch für Prof. Dr. Tim Spier

Gemeinsam mit dem FSR GGLaBaMa laden wir herzlich sowohl alle Studierenden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, um etwas in das Kondolenzbuch des kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Tim Spier einzutragen. Ihr findet das Buch im NA-Gebäude (links neben dem Eingang).

Wir möchten an dieser Stelle auch auf den Nachruf des Seminars für Sozialwissenschaften hinweisen:

„Universität Siegen trauert um Prof. Dr. Tim Spier

Tim Spier, Juniorprofessor für Politikwissenschaft, ist am 15.11.2017 plötzlich und unerwartet im Alter von 42 Jahren in Düsseldorf gestorben. Die Universität trauert um einen geschätzten, wertvollen und lieben Kollegen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.

Nachruf auf Tim Spier (1975 – 2017)

Tim Spier kam 2011 zu uns an die Universität Siegen, als Vertreter für eine W2-Professur „Politisches System der Bundesrepublik“. Für den gebürtigen Niedersachsen, aufgewachsen in Lehrte, war das Siegerland eine ganz eigene Erfahrung. Aber er war auf kulturelle Veränderungen vorbereitet. Denn nach seinem Studium in Göttingen, in Jura und in Politikwissenschaft, und nach der von der DFG geförderten Promotion kam er 2007 ins Rheinland, an die Universität Düsseldorf. Der Wechsel von Pils zu Alt, von Hannover 96 zu Fortuna Düsseldorf fiel ihm erstaunlicherweise relativ leicht.

Am renommierten Düsseldorfer Institut für Parteienforschung und Parteienrecht fand Tim Spier seine neue Heimat, und die Düsseldorfer fanden einen kongenialen Kollegen. Denn Tim Spier hatte in Göttingen genau den Gegenstand gefunden, für den er bis zuletzt vor allem gestanden hat, den er auch gelebt hat: die politischen Parteien. Geprägt von der Schule von Peter Lösche und Franz Walter hatte er in Göttingen mit „summa cum laude“ promoviert über „Rechtspopulistische Parteien in Westeuropa“. Schon da zeigte sich, wie überzeugend Tim Spier die Parteienforschung mit der Analyse politischer Institutionen, politischer Einstellungen und politischer Kultur verbinden konnte. Er war kein enger Schmalspur-Forscher. Den versierten Empiriker interessierte der breitere Kontext.

Am Institut für Parteienforschung bei Ulrich von Alemann und Martin Morlok zeigte sich schnell, was für ein Gewinn Tim Spier für die Düsseldorfer Politikwissenschaft war. Als Jurist mit erstem Staatsexamen und exzellenter Methodiker war er der Richtige, um Innenleben und politische Funktionen von Parteien zu erforschen. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, die von der DFG geförderte Parteimitglieder-Studie durchzuführen und erfolgreich zu publizieren. Tim Spier war nicht nur fachlich und methodisch eine Bereicherung. Die Düsseldorfer Kolleginnen und Kollegen lernten schnell zu schätzen, wie kollegial, hilfsbereit und zuverlässig, was für ein guter Mensch er war. Im wachsenden Wettbewerbsdruck der Wissenschaft fiel er damit immer wieder auf, auch bei uns in Siegen.

Wir merkten schnell, was für ein souveräner und solidarischer Kollege zu uns gekommen war. Wir lernten einen liebenswürdigen Menschen kennen, mit seinen offenen und verborgenen Interessen: beim gemeinsamen Essen in der Mensa, beim Fachsimpeln über Sport, Rock, Punk oder den lakonischen Humor der norddeutschen Tiefebene. Und natürlich über Politik.

In der Konkurrenz um eine Juniorprofessur für das Politische System der Bundesrepublik an unserer Universität war Tim Spier mit Abstand der qualifizierteste Bewerber. 2015 wurde er erfolgreich zwischenevaluiert. Bereits kurz danach gelang ihm ein echter Coup: Zusammen mit seinem Kollegen Markus Klein von der Universität Hannover warb er fast eine Million Euro bei der DFG für die „Deutsche Parteimitgliederstudie 2017“ ein. In den Medien war er ein vielgefragter Experte, seine Analysen wurden sehr geschätzt. Auch politische Parteien und andere Organisationen suchten häufiger seinen Rat. In der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft war er Sprecher des Arbeitskreises „Parteienforschung“. Auch über Fächergrenzen hinweg war er aktiv, zuletzt im Exzellenz-Antrag „Populismus – POP“ mit vielen Kolleginnen und Kollegen der Philosophischen Fakultät unserer Universität.

Wer weiß, wie engagiert Tim Spier in der Lehre war, wie er immer wieder Verantwortung in der Selbstverwaltung übernommen hat und wie wenig Anerkennung damit verbunden ist, der fragte sich, wie das alles unter den Bedingungen einer Juniorprofessur möglich war. Tim Spier hat häufig seine eigenen Interessen zurückgestellt, er ist in Vorleistung gegangen, wovon andere profitierten. Er war sehr selbstkritisch, für Außenstehende war das häufig unverständlich.

Tim Spier war ein politischer Politikwissenschaftler, aber auf eine eher ungewöhnliche Weise. Er konnte Studierenden hervorragend vermitteln, dass man sich zu einer differenzierten Analyse zwingen muss, gerade in der Politikwissenschaft. Er lebte selbst vor, wie man Thesen immer wieder bezweifelt, Erkenntnisse überprüft. Er war sehr fair und geduldig im Umgang mit anderen. Tim Spier demonstrierte, worin eigentlich eine wissenschaftliche Haltung besteht. Er war in dieser Hinsicht ein empirisch-analytisch denkender Kollege, der zur kritischen Diskussion aufforderte. Seine vielgelesenen Veröffentlichungen versprühen diesen Geist auf jeder Seite. Zugleich brannte Tim Spier dafür, den Wert demokratischer Institutionen und Regeln zu würdigen, Streit und Interessengegensätze anzuerkennen und sich umfassend mit Ideologien auseinander zu setzen.

Er konnte nicht nur vermitteln, was eine wissenschaftliche Haltung ist, er hatte auch ein Gespür dafür, das Politische sichtbar zu machen. Bei ihm war Politik nicht zu einem abstrakten Vehikel für die eigene akademische Karriere verkommen. Und natürlich hatte er auch politische Überzeugungen, war seit seiner Jugend politisch interessiert und engagiert. Auch an seinen Universitäten, als Student im AStA und später auch in diversen Gremien bis hin zum Fakultätsrat, hat er sich für das eingesetzt, was seiner Meinung nach Politik ausmachte: Interessen zu erkennen und anzuerkennen, Konflikte auszuhalten, und nach fairen Regeln einen argumentativen Diskurs zu führen, für eine Sache zu kämpfen und zu entscheiden. Er war dabei mehr Parlamentarier als Sachwalter der Exekutive.

Tim Spier stand kurz davor, von der Juniorprofessur mit tenure track auf eine dauerhafte W2-Professur an unserer Universität berufen zu werden. Er hätte es mehr als verdient gehabt. Im Januar 2018 wäre sein Probevortrag gewesen. Er konnte ihn nicht mehr halten: Am 15. November 2017 verstarb Tim Spier im Alter von 42 Jahren im Universitätsklinikum Düsseldorf nach kurzer, schwerer Krankheit. Sein Tod ist für uns alle ein großer Verlust, etwas, das wir nicht begreifen können. Wir denken an seine Frau, an seine Familie, seine Freunde, seine engen Weggefährten. Du fehlst uns, lieber Tim, wir werden Dein Andenken bewahren.

Die Kolleginnen und Kollegen des Seminars für Sozialwissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen“ (Online verfügbar unter: https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/793905.html)

 

Aktuelles Informationsmaterial der IG Metall für Studierende

Ihr könnt Informationsmaterial der IG Metall zu den Themen „International Students and Labour“, „Berufseinstieg“, „Praktikum“, „Studienfinanzierung“, „Im Studium“, „Duales Studium“, „Studieninteressierte“, „Hochschulpolitik“ sls auch die aktuelle Ausgabe des halbjärig erscheinenden Magazins „Die Schnittstelle“ unter folgendem Link finden.