Hope Theatre – The Fair Trade Play

13. April 2017|

Unter dem Motto „Arbeit statt Mitleid“ thematisiert das Ensemble die Gefahren einer Wirtschaftsbeziehung, die vornehmlich auf Ausbeutung und Hilfsprogrammen beruht. Obwohl in Europa kaum Kakaobohnen wachsen sprechen wir von einheimischer Schokolade.

Warum?

Und warum trägt der*die moderne Afrikaner*in europäische Second-Hand-Klamotten. Ist es wirklich wahr, dass Afrika ohne unser Mitleid nicht existieren kann? Oder wollen wir gar nicht, dass es existieren kann? – Viele Menschen glauben unseren Wirtschafts- und Ernährungslobbyist*innen nicht mehr und wollen mehr für ihre Umwelt und ihre fernen Mitbürger*innen tun und sich engagieren.

Aber wie?

Vielen ist Fair Trade ein bekanntes Wort, wenige wissen, was sich wirklich dahinter verbirgt. Die Bildungsrevue vermittelt auf unsentimentale, lustvolle Weise Inhalte, Konzepte, Gründe und Hintergründe zum fairen Handel, der Einen Welt, Nachhaltigkeit und Dialog auf Augenhöhe. Das direkte Gespräch mit den Menschen aus Afrika ist wesentlicher Teil der Aufführung.

Im Anschluss an die Veranstaltung werden im Rahmen eines Get-togethers in der Mensa Getränke und Snacks verkauft.

Vorverkauf im AStA-Büro, im AStA-Shop und im Welt Laden in Weidenau. Karten kann man für 7 bis 12€ erwerben. Wir geben bekannt, wenn die da sind. Geflüchtete können kostenlos eine Karte an der Abendkasse bekommen und freie Getränke.

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1 Kommentar

  1. Hallo zusammen,
    Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Was soll das eigentlich, dass “Geflüchtete“ freien Eintritt erhalten, deutsche oder türkische Hartz IV Empfänger aber nicht? Es geht nicht darum, dass ich es keinem gönne, aber dann bitte auch nicht vor dem Hintergrund der Herkunft differenzieren. Mal noch gibt es ja so was wir einen Gleichbehandlungsgrundsatz, oder? Dann könnte man den Zugang zu Kultur doch auch gegen Vorlage einer Hartz IV Bezug Bescheinigung frei machen, oder ich gehe noch weiter, Bafoeg-Empfänger sollten eigentlich auch kostenlosem Eintritt erhalten. Ich habe einige Freunde, die mit weniger als 250,- Euro Bafoeg auskommen müssen, weil die Eltern einfach nicht den ihnen zustehenden Anteil aufbringen können.
    Ich fühle mich zumindest von solchen “extra Würstchen“ (Plural, es ist nicht das erste mal dass ich das von euch lese) diskriminiert, ich weiß dahinter steht keine böse Absicht, aber fair ist das einfach nicht.
    Und ja: ich stehe auf fair trade und verabscheue den deutschen / europäischen Umgang mit Afrika, insbesondere beim Thema Lebensmittel (Milch, Hühnchen etc.).
    Ich wünsche euch allen viel Spass bei der Aufführung.
    LG

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