„Facetten von rechtsaußen“ 3. Runde

1. Dezember 2014|

Neonazismus

 

So einiges hat sich seit dem Verbot diverser Neonazi-Parteien in der ersten Hälfte der neunziger Jahren verändert. Die Szene hat sich geöffnet für Einflüsse aus anderen Jugendkulturen, sie ist „bunter“ geworden und hat davon profitiert. Zudem ging die NPD gestärkt aus der Verbotswelle hervor, radikalisierte sich zunehmend und wurde jugendkompatibler. Andere – sich als „Bewegung“ verstehende – Neonazis favorisierten abseits von Parteien die Gründung „Freier Kameradschaften“, u.a. um sich besser vor staatlicher Repression zu schützen – um sich dann in NRW ab 2012 doch wieder in einer Partei zu sammeln.

Der Vortrag gibt, mit Schwerpunkt auf NRW, einen Überblick über Veränderungen und Kontinuitäten im Neonazismus.

Der Referent Jürgen Peters ist freiberuflicher Journalist, u.a. Mitherausgeber des Buches „Autonome Nationalisten. Die Modernisierung neofaschistischer Jugendkultur“ (Münster 2009) und Bildungsreferent des in Bonn ansässigen „Antirassistischen Bildungsforums Rheinland“ (ABR).

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