Kaffee-Fahrt in den Westerwald

10. Februar 2016|

Gemeinsame Bus-Anreise: 18.2.16 16:00 Siegerlandhalle
Kosten: Nix, aber wir nehmen gerne Spenden


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Am 18.02.2016 werden im Westerwald wieder Nazis* und Neurechte marschieren. Vor mehreren Monaten hat sich im Westerwald ein Bündnis namens „Bekenntnis zu Deutschland“ formiert und setzt sich zusammen aus der verbotenen Kameradschaft Westerwald, AfD und Pegida, der Faschisten-Partei „Der III. Weg“ und rechten Verschwörungstheoretikern. Sie betreiben menschenfeindliche Hetze gegen Geflüchtete, Gutmenschen und die sogenannte Lügenpresse.

Wir stellen uns ihnen entgegen, immer und überall, und rufen dazu auf sich zu beteiligen, denn

menschenfeindliche Gedanken sind keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Unser aller Engagement ist gefragt. Wir dürfen die Menschen im Westerwald nicht alleine lassen und wir dürfen nicht zulassen, dass sich dieses Gedankengut weiter verbreitet.

Einzuschreiten, wenn die Existenz von anderen Menschen durch Dritte in Gefahr gerät, ist die Pflicht des bürgerlichen Staates. Leider ist es auch Pflicht des bürgerlichen Staates, jedem Idioten auf dieser Welt zu erlauben seine Meinung zu verbreiten, wenn sie nicht offen menschenfeindlich ist. Warum niemand von der Exekutive erkennt, dass es sich bei dem „Bekenntnis zu Deutschland“ um menschenverachtende Propaganda handelt, verstehen wir nicht. Wir erkennen es und wir stellen uns dagegen.

Deswegen am 18.2 nach Bad Marienberg:

Lasst uns nicht zuschauen. Nicht schon wieder! Die Geschichte lehrt uns, wohin das führt. Die Geschichte lehrt uns, wie wichtig es ist, einzugreifen, sich einzumischen. Einschreiten, wenn Unrecht geschieht. Dafür einstehen, dass Menschen sich gegenseitig als Menschen respektieren. Wir zeigen uns solidarisch mit den Menschen, die sich im Westerwald gegen diesen rechten Mob stellen und unterstützen sie gerne. Für uns darf es nie wieder einen Staat mit Faschisten geben. „Wehret den Anfängen“ ist schon lange nicht mehr. Wir müssen jetzt dafür kämpfen, dass es nicht noch schlimmer wird. Uns gehört die Straße und es wird der Tag kommen wo die Nazis im Westerwald auch das wieder spüren werden!

Dieses Problem löst sich nicht, indem man sich davon abwendet. Dieses Problem betrifft uns alle. Die Vergangenheit hat uns gezeigt: Als sich Nazis das letzte Mal im Hinterland breit gemacht haben, traten sie früher oder später auch in Siegen auf und haben Leute angegriffen, die nicht in ihr Weltbild passten.

Lasst uns dafür kämpfen, dass jeder Mensch ob in Siegen, im Westerwald oder anderswo in der Welt in Frieden leben kann. Dieser Kampf ist notwendig!

Und all den Nazis, Faschisten und Menschenhassern auf der Welt rufen wir entgegen: haut ab mit eurem ekelhaften Gedankentum, mit eurem verbrecherischen Weltbild, mit eurer sogenannten Meinung.

Kommt in den Westerwald. Zeigt euch solidarisch. Beteiligt euch an Gegenprotesten. Organisiert euch und passt auf euch auf!

Es rufen auf: AStA der Uni Siegen // FSR GG LaBaMa // Die Linke KV Siegen-Wittgenstein // Herdorf Nazifrei // AG Geflüchtetenhilfe Siegen // das autonome Referat Links im Dialog // studentische Inititative // Arbeitskreis 57 // SDS Siegen // Juso HSG Siegen //GLL Siegen // SDAJ Siegen // Antifa AG // VVN-BdA Siegen-Wittgenstein // Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Siegen-Wittgenstein // Refugee Welcome Siegen // queer@Uni Siegen // Grün alternatives Wahlbündnis Uni Siegen

*Wir wissen das es Arschlöcher aller Geschlechter gibt, schreiben aber hier nur von männlichen. Wir meinen aber alle!

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