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Extra: Refugees Welcome

Neue*r Protokollant*in für das Studierendenparlament gesucht!

Das Studierendenparlament sucht ab 01.06.2016 eine Protokollant*in für die regelmäßig stattfindenden StuPa-Sitzungen. Alle Belange der Studierendenschaft werden auf den StuPa-Sitzungen besprochen. Eine Sitzung kann daher schon mal zwischen zwei und sechs Stunden dauern. Du erhältst für jeden Termin ein Sitzungsgeld in Höhe von 50€ bei einer Sitzungsdauer von bis zu 90 Minuten, 75€ bei einer Sitzungsdauer von bis zu 180 Minuten und für alles darüber erhältst du 100€. In der Regel finden die Sitzungen alle 5-6 Wochen statt.

Bewirb dich jetzt, falls du folgende Kriterien erfüllst:

du bist Mitglied der Siegener Studierendenschaft
du hast mittwochs ab 18 Uhr grundsätzlich Zeit
du beherrschst die deutsche Sprache in Wort und Schrift
du hast kein StuPa-Mandat

Deine Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben an:

AStA Uni Siegen
Adolf-Reichwein-Str. 2
57068 Siegen
oder digital an

asta@uni-siegen.de

Du kannst deine Bewerbung natürlich auch während der Öffnungszeiten abgeben. Abgabe-Frist ist Mittwoch, der 09.05.16.

StuPa-Logo

uniKAT-Aktionswoche

Vom 25.-28. April steht bei uns an der Universität Siegen die uniKAT-Aktionswoche an.
Mit einem umfangreichen Programm startet die Universität Siegen damit einen Aufruf zur Stärkung des Ehrenamtes.

Wir möchten Sie auf folgende gesonderte Termine innerhalb der Aktionswoche hinweisen:

Pressegespräch und Siegerehrung der Gewinner der Blaulichtolympiade
Donnerstag, 28. April, 16 Uhr, Campus Adolf-Reichwein-Str., Bistrowiese
Hier besteht die Möglichkeit mit den Organisatoren der Aktionswoche und den Verantwortlichen von uniKAT (Ansprechpartner: Toni Eichler) zu sprechen (Allgemeines zu uniKAT und den Zielen, Rückblick auf die Aktionswoche, Ausblick auf die nächsten Schritte von uniKAT). Zudem werden die Sieger der Blaulichtolympiade bei einem Abschlussfest mit allen uniKAT-Beteiligten geehrt.

Symposium mit Experten zum Thema „Neue Konzepte für den Bevölkerungsschutz“
Mittwoch, 27. April, 10-16 Uhr, Campus Adolf-Reichwein-Str., Alter Senatssaal (AR-UB 032)
Im Anhang finden Sie das vollständige Programm. Wo uns bekannt, haben wir die Leitfragen hinter dem Vortrag für Sie hervorgehoben:
– Wie teuer wäre die Feuerwehr ohne Freiwillige? Diese Frage wird Albert Kißlinger von der Universität Wuppertal in seinem Vortrag um 10:45 Uhr beantworten.
– Wie sicher sind Helfer_innen in Krisengebieten? Diese Frage wird Prof. Dr. Andrea Schneiker von der Universität Siegen in ihrem Vortrag um 11:45 Uhr beantworten.
– Sicherheitsarena – Wie können Soziale Netzwerke genutzt werden, um spontane Helfer_Innen zu koordinieren? Vortrag um 13:45 Uhr von Toni Eichler, Universität Siegen.

Action-Events
Neben den Spielen der Blaulichtolympiade, bei der es unter anderem einen Riesen-Jenga-Turm mit Krankgeräten zu bauen gilt, wird es noch Katastrophen- und Rettungseinsatzvorführungen geben, z.B.: Dienstag, 26. April, 10 Uhr, Campus Adolf-Reichwein-Str., Höhen-Rettung mit Abseilen vom K-Turm.
Wir kennen noch nicht die genauen Zeiten für alle Programmpunkte.

Der heutige Tag, stellt den „Tag der Sanitäter“ dar. Das Programm startet mit einer Showübung der Rettungshunde um 10 Uhr auf der Bistrowiese.Flyerunikat_Seite_1 Flyeruebersicht_Seite2

Das vollständige Programm findet ihr hier unten:

SevenMilesAhead & JJ & the acoustic Machine im Vortex

Ein kühles Bierchen, liebe Menschen, zu Hause raus und dabei richtig gute Livemusik. Klingt nach einem entspannten Abend. Einen Abend, den ihr am 19.04.2016 ab 19.00 Uhr im Vortex genießen könnt. SevenMilesAhead wird mit uns in den Abend starten. Sie selbst beschreiben ihre Musik so: „Die musikalische Marschroute fällt vielseitig aus: Gitarrenlastiger Alternativrock gepaart mit Einflüssen aus Pop und Indie sorgen für eine facettenreiche Songauswahl, in der sowohl melodische Rock-Balladen als auch energiegeladene Heavy-Riffs ihren festen Platz haben.“ Nachdem es also mit den fünf Jungs aus Siegen etwas rockiger los geht, werden wir im Anschluss mit Indie-Folk und Singer/Songwriter Musik weiter machen.
Die fünf Jungs von JJ & the acoustic Machine aus Köln werden den Abend mit uns gemütlich ausklingen lassen. Sie selber beschreiben sich in etwa so: “Back from the grey side of life, we’ve been busking every slippery pavement with joy and passion, invoking the city’s hidden love for Folk & Country made of conrete, bricks, heart, soul.”

Damit ihr euch schon vorher einmal ein bisschen einstimmen könnt und die Vorfreude noch mehr steigt, findet ihr hier ein paar Beispiele:

SevenMilesAhead: Link 
JJ & the acoustic Machine: Link

Hört rein und kommt vorbei.
Der ganze Genuss ist natürlich für lau!
Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!


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Exkursion: Bella Ciao – Auf den Spuren der Partisan_innen

Italien war für Deutsche nicht immer das Land des „Dolce Vita“, wo die Zitronen blühen, sondern auch Feindesland. Die deutschen Kriegsverbrechen in Italien von 1943 bis 1945 sind hierzulande ein weitgehend unbekanntes Kapitel deutsch-italienischer Geschichte. Gemeinsam möchten wir der Frage nachgehen, was diese dunkle Vergangenheit eigentlich mit uns zu tun hat. Konkret werden wir uns bei dieser Bildungsreise auf die Spuren der Partisan_innen begeben, die Widerstand gegen deutsche Nazis und gegen den italienischen Faschismus leisteten. Es bietet sich die großartige Gelegenheit, nicht nur Schauplätze dieser Geschichte kennenzulernen, sondern sogar Gespräche mit Zeitzeug_innen zu führen. Warum sind sie gegen die Nazis aktiv geworden? Was war der politische Hintergrund? Wie gestaltete sich das Leben im Untergrund? Wovor hatten sie am meisten Angst? Diese und weitere Fragen können wir ihnen persönlich stellen.

Anmeldungen möglichst zeitnah an: asta@uni-siegen.de (Betreff: „Anmeldung Bella Ciao“) – die Plätze sind begrenzt. Die Plätze werden gelost. Die Fahrt wird stark subventioniert, dennoch fallen für die komplette Woche inklusive Anfahrt und Vollverpflegung 200€ Selbstkostenbeteiligung an. Weitere Fragen werden auf einem Vorbereitungstreffen geklärt, zu dem die interessierten und angemeldeten Personen eingeladen werden.

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Anmeldung zur Sommerferienbetreuung vom 11.7 – 29.7. möglich

Liebe Studierende mit Kind/ern,

bitte meldet Euch bei Interesse telefonisch (Tel. 0271/ 740-2702) oder per Mail, um dort eure Kinder anzumelden. Weitere Informationen findet ihr unter diesem Link.

Studierende haben die Möglichkeit einen Antrag auf Erstattung der Kosten beim AStA zu stellen. Das Antragsformular findet ihr hier.

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Wer Inklusion will findet einen Weg, wer sie nicht will findet einen Grund – Mit Raúl Aguayo-Krauthausen

Wer Inklusion will findet einen Weg, wer sie nicht will findet einen Grund


Raúl Aguayo-Krauthausen, in Berlin aufgewachsen und mit Tatendrang geboren.
Raúl war an der Universität der Künste eingeschrieben, studierte Design Thinking, entwickelte eine Kampagne für den »Alternativen Nobel Preis« und moderierte eine Radioshow, wo Menschen mit Problemen anrufen konnten. Die dortige Konfrontation mit den Themen Armut, Missbrauch und Einsamkeit beeinflussten ihn. So entstand zusammen mit Freunden die Idee, die SOZIALHELDEN ins Leben zu rufen. Ein soziales Unternehmen, bestehend aus einer Gruppe außergewöhnlicher Umdenker, kreativer Querköpfe und Ums-eck-konformisten. Mit Raúl als einen solcher Köpfe und Aktivisten – inklusive Preisen und großer Erfolgsgeschichte. Was dazu zählt? Nachhaltige und innovative Projekten wie »Pfandtastisch helfen!«, eine in Deutschland bekannte Pfandspenden-Aktion für soziale Projekte sowie »Deutschland sucht den SuperZivi«, eine Radio Casting Show zur Suche des besten Zivis.
Momentan konzentriert sich Raúl aber voll und ganz auf Wheelmap.org und den Aufbau einer Community um dieses Projekt sowie den Ausbau der journalistischen Informationsplattform Leidmedien.de für vorurteilsfreie Sprache über Menschen mit Behinderung.

Im April 2013 verlieh ihm der deutsche Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz am Bande.

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Frist der Härtefallanträge/Deadline for the application for refunding the Semesterticket

*** english below ***

!!! FRISTEN FRISTEN FRISTEN !!!
Härtefallanträge / Application for refunding the Semesterticket

Da die Abgabefrist am 25.03.2016 endet und damit auf einen Feiertag fällt, können die Anträge entweder in den Briefkasten des AStA eingeworfen werden, per E-Mail geschickt werden (asta@uni-siegen.de), oder am Dienstag in der Bürozeit (10.00-14.00 Uhr) abgegeben werden.

The deadline for handing in the application for refunding the Semesterticket ends on the 25th of March which is a legal holiday in Germany. Therefore you can either post the letter in our AStA letterbox next to the office door or send it via E-mail (asta@uni-siegen.de) or hand it in personally on Tuesday during our office hours (10.00-14.00).

Musical und Rucksäcke für geflüchtete Kinder

Auch wir finden Lisas Idee toll. Wir danken allen Helfer*innen die nach wie vor unermüdlich versuchen den Menschen die zu uns kommen zu helfen. In der Pressemitteilung der Universität heißt es:

„Sich ehrenamtlich zu engagieren macht nicht nur Sinn, sondern auch Spaß! Das zeigt eine Hilfsaktion, die am Freitag (11.3.) im Siegener Gymnasium Am Löhrtor einen wunderschönen Abschluss gefunden hat. Im Zentrum Lisa Haddad, die bis vor kurzem noch Schülerin am Löhrtor-Gymnasium war. Selbst syrischen Ursprungs, übernimmt sie zusammen mit ihrer Schwester Lea ehrenamtlich Übersetzungsdienste für Arabisch in der Notunterkunft am Haardter Berg.

In diesem Zusammenhang entstand die ‚Rucksack-Idee‘, denn die Flüchtlingskinder taten Lisa bei ihren Besuchen in den Unterkünften immer besonders leid. „Alle hatten ein Kuscheltier oder etwas anderes, das sie besonders lieb haben, aber die meisten Kinder hatten nichts, um es zu verstauen!“, sagt Lisa Haddad. Da wären kleine Rucksäcke doch etwas Praktisches, dachte sie sich, bunte Kinderrucksäcke. „Das Besondere“, so Lisa Haddad, „ist, dass ein solcher Rucksack nicht nur praktisch ist, sondern darüber hinaus eine symbolische Bedeutung hat. Denn er bietet auch Platz für etwas Neues, etwas, das den Kindern bei der einen oder anderen Gelegenheit hier vielleicht geschenkt wird, ein Geschenk, das Wertschätzung ausdrückt und das sie begleiten soll.“ Alle Flüchtlingskinder am Haardter Berg sollten einen kleinen Rucksack bekommen, so Haddads Ziel.

Dass dieses Ziel nun erreicht ist und rund 200 Rucksäcke an geflüchtete Kinder übergeben worden sind, basiert auf zwei Benefizaktionen. Zum einen hat Lisa zusammen mit ihrer Freundin Tine Weinhold und vielen Helfern im September vergangenen Jahres einen Mädchenflohmarkt organisiert. Beachtliche 1500 Euro für den Kauf von Kinderrucksäcken kamen zusammen.

Zum anderen traf Lisa Haddad zufällig auf die Unternehmerin Dr. Gabriele Barten, die von dem Rucksackprojekt so begeistert war, dass sie sich sofort an das ‚Fundraising‘ anschloss. Barten engagierte Lisa Haddad, die Gitarre spielt und singt, für ein Hauskonzert mit rund 50 Gästen am ersten Adventssonntag. Das Motto: Kinderrucksack statt Blumen. „Ich freue mich total“, so Gabriele Barten, „Lisa und ihre Helfer mit 40 wunderschönen kleinen sowie liebevoll gefüllten Rucksäcken unterstützen zu können.“

Die Übergabe der Rucksäcke erfolgte nun im Rahmen des Musicals „Marielle, die kleine Meerjungfrau“ am Siegener Gymnasium Am Löhrtor am vergangenen Freitag, 11. März. Das von der Schülervertretung selbst inszenierte Musical handelt von der Meerjungfrau Marielle, die ihre Fähigkeit zu sprechen aufgegeben hat, um Beine zu bekommen, damit sie an Land leben kann. Im Zentrum der Geschichte steht die Sprachbarriere, die Marielle überwinden muss. „Damit können sich die geflüchteten Kinder sicherlich identifizieren, da sie hier im Alltag genau solche Probleme haben“, erklärt Dicle Aslan, Schülersprecherin am Löhrtor-Gymnasium. Rund 100 anwesende Kinder erhielten im Anschluss an die wunderbare Aufführung einen Rucksack; die verbleibenden Rucksäcke wurden in der Notunterkunft am Haardter Berg verteilt. Finanziell wurde das Musical-Projekt vom Land NRW unterstützt, indem es im Wettbewerb ‚Demokratie leben‘ den 1. Platz belegt hatte.

Lisa Haddads Aktion ist ein Beispiel für gelungenes Netzwerken in der Region zwischen Löhrtor-Gymnasium, Mitarbeitern der Notunterkunft und einer privaten Initiative, die sich an eine wirklich gute Idee angeschlossen hatte.“

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