Extra: Refugees Welcome!

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Semesterticket für Erstsemester

Das neue Semester steht in wenigen Wochen an. Wichtige Informationen für Erstsemester: ihr könnt euer Ticket im „regionalen Bereich“ bereits einen Monat früher nutzen. Was bedeutet das genau? Hier ein Auszug aus unserer Unterseite „Mobil mit Bus und Bahn„:

„Falls ihr Erstsemester seid, dürft ihr im regionalen Bereich früher fahren, als auf dem Ticket abgedruckt ist, da ihr eventuell Vorkurse belegen müsst. Das lokale Semesterticket ist „mit einem Monat Vorlauf vor dem jeweiligen Semesterbeginn“ gültig (siehe Anlage 22 „Bestimmungen für die Ausgabe, Anerkennung und Abrechnung eines SemesterTickets für Studierende der Universität Siegen.“ derTarifbestimmungen). Wichtig ist, dass ihr als Nachweis für das 1. Fachsemester eine aktuell gültige Studienbescheinigung mitführt. Diese könnt bzw. müsst ihr euch über das LSF ausdrucken.

Hier findet ihr einzeln aufgelistet die entsprechende „räumliche Gültigkeit“.

Geraubte Jahre – Alltag der Zwangsarbeit in Westfalen

Fahrt zur Ausstellung ins Freilichtmuseum Detmold

Über 12 Millionen Zwangsarbeiter*innen waren in der Zeit von 1939 bis 1945 im Deutschen Reich als Sklavenarbeiter*innen in großen Wirtschaftsbetrieben, mittelständischen Unternehmen und Betrieben der Landwirtschaft beschäftigt.
Jeder konnte sie sehen, viele profitierten von ihnen.
Die VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein hat sich dieser Thematik in den vergangenen Jahren angenommen und auf der Internetseite zwangsarbeitimsiegerland.blogsport.de  regionale Aspekte zur Zwangsarbeit dokumentiert.

Im Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Detmold wird in diesem Jahr eine Ausstellung zur Zwangsarbeit in Westfalen unter dem Titel „Geraubte Jahre“ gezeigt. Der VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein bietet die Fahrt gemeinsam mit dem DGB Kreisverband Siegen-Wittgenstein an.

Sonntag, 30. August 2015
Abfahrt: 08:00 Uhr Parkplatz Siegerlandhalle
Rückkehr in Siegen: ca. 20:00 Uhr
Kostenbeteiligung: 30 Euro

Im Preis enthalten sind die Busfahrt, der Eintrittspreis ins Museum und eine fachkundige Führung durch die Ausstellung.

Verbindliche Anmeldung per Mail oder telefonisch unter 0160-96833862.

Refugees Welcome geben bekannt:

„An alle Menschen in und um Siegen:
Wie ihr wisst, sind seit Sonntag dem 19.07. Geflüchtete in der Turnhalle der Universität Siegen auf dem Haardter Berg untergebracht. Die meisten Menschen konnten sich mit wenig, häufig nur dem, was sie am Körper trugen, auf den Weg machen.

Aus diesem Grund eröffnen wir, die Studentische Initiative „Refugees Welcome“ diese Woche in einer von der Universität bereitgestellten Wohnung direkt neben der Turnhalle einen Umsonstladen für Geflüchtete.
Hauptziel dieses Umsonstladens ist, den Geflüchteten zunächst das Notwendigste an Kleidung bereitzustellen. Dabei sind wir auf euch alle angewiesen.

Gleichzeitig haben wir Stand jetzt viele konkrete Spendenangebote erhalten, die wir bearbeiten müssen und erhalten jeden Tag weitere Anfragen. Deshalb haben wir uns für folgende Vorgehensweise entschieden:

  1. Wir arbeiten die uns bisher vorliegenden Spendenangebote ab. Spendenanfragen an die Universität, den AStA, andere Initiativen oder uns machen vorerst keinen Sinn.
  2. Wenn wir diese erste Welle in den kommenden Tagen abgearbeitet haben und absehbar ist, welche Kleidung wir konkret suchen, informieren wir euch alle über unsere Facebookseite und über die Seite der Universität Siegen. Dort werden auch die Öffnungszeiten des Ladens veröffentlicht, in denen ihr Spenden abgeben könnt.
  3. Schon jetzt ist absehbar, dass in den nächsten Wochen vor allen Dingen Schuhe, insbesondere Kinder- und Sportschuhe, und kleinere Kleidungsgrößen (S-L) benötigt werden, d.h. achtet in eurem Umfeld besonders auf diese.

Grundsätzlich weisen wir darauf hin, dass die Turnhalle bis Mitte Oktober als Geflüchtetenunterkunft genutzt wird, das heißt, dass jede Woche Menschen die Unterkunft verlassen und ebenso neue Menschen in die Unterkunft einziehen werden. Dementsprechend werden auch bis Mitte Oktober immer wieder Kleidungsspenden angenommen.

Danke für Eure großartige Spendenbereitschaft! Wir melden uns!

Refugees Welcome – Studentische Initiative der Uni Siegen

Geänderte Öffnungszeiten

Wir starten heute in den „Ferienmodus“, fortan gelten unsere neuen Öffnungszeiten:

Wir sind weiterhin täglich erreichbar, von 10 bis 14 Uhr ist unser Büro von Montag bis Freitag besetzt. Beglaubigungen können von Dienstag bis Donnerstag ausgestellt werden.
Bitte beachtet auch, dass in der Zeit vom 27. Juli bis zum 18. September das Sozialreferat montags und freitags geschlossen bleiben muss.
Der AStA-Shop bleibt vom 17. August bis zum 20. September geschlossen. Bis dahin (und ab dem 21. September) gelten die eingeschränkten Öffnungszeiten von 11 bis 14 Uhr. Ab dem 12. Oktober kann wieder täglich im Shop eingekauft und gedruckt werden.

Aufruf: Kinderbetreuung

Liebe Kommiliton*innen,
es werden derzeit Menschen gesucht, die sich in der Kinderbetreuung der Geflüchteten in der Dreifachturnhalle einbringen möchten. Diese findet täglich (auch am Wochenende) im Zeitraum von 9:00 bis 20:30 statt. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für einen bestimmten Zeitraum, z.B. 9-11 Uhr, melden. Ihr werdet mit den Kindern (Säuglings- bis Jugendlichenalter) Spiele spielen, auf den Spielplatz gehen, singen, das Alphabet lernen. Also alles, was euch so einfällt. Ihr habt Interesse? Dann meldet euch via E-Mail beim Gleichstellungsbüro der Uni, dort erfahrt ihr dann Näheres.

Flexi bleibt samstags geöffnet!

Der AStA nimmt regelmäßig an den Sitzungen der Lenkungsgruppe Familiengerechte Hochschule teil, die sich mit allen familiären Anliegen von Hochschulangehörigen beschäftigt.

Nachdem auf Antrag des AStA u.a. durch studentische Qualitätsverbesserungsmittel die Samstagsöffnung der Flexiblen Kinderbetreuung Flexi an der Uni möglich gemacht wurde, wurde nach einer Bedarfsabfrage die Öffnungszeit gekürzt. Nachdem ursprünglich Kinder von 8:30 bis 16:30 Uhr betreut werden konnten, wurde nach diesem Beschluss samstags bereits um 12:30 Uhr die Flexi geschlossen. Das hatte wiederum zur logischen Folge, dass die Nachfrage weiter sank, da Kompaktseminar nicht mehr abgedeckt werden konnten. Daraufhin wurde eine Absprache des Rektorates an uns herangetragen, die vorsah, die Samstagsbetreuung komplett einzustellen.

Auf der Sitzung der Lenkungsgruppe am 15. Juni haben wir der Gruppe dargelegt, warum wir die Schließung der Flexi an Samstagen für fahrlässig halten. Nachdem wir unseren Punkt klar gemacht hatten, wurden wir gebeten eine schriftliche Ausformulierung anzufertigen, die wir schließlich dem Rektorat zukommen ließen.
Unsere Kritik fußte unter anderem auf der vorgelegten Statistik des Studierendenwerks, die sich auf einen Zeitraum bezog, in dem acht der zwölf Samstage bereits vorlesungsfrei waren. Sie wies zwei Wochen nach Ende des Vorlesungszeitraumes (quasi mit Ende der ersten Klausurphase) einen deutlichen Abfall auf. Außerdem fehlte der Hauptgrund des Bedarfes an Samstagen: die gestiegene Anzahl von Kompaktseminaren an Wochenenden, die vor allem in der Vorlesungszeit stattfinden. Im LSF sind im kompletten Wintersemester 14/15 an Samstagen 282 Veranstaltungen registriert, 230 davon bis zum 17. Juli.

Darüber hinaus ist ein konstantes Betreuungsangebot vor allem für Studierende mit Kleinkindern aus pädagogischer Sicht eine Notwendigkeit. Die Kinder werden in einer ihnen bekannten Umgebung von ihnen vertrauten Personen betreut. Den eingebrachten Vorschlag von individuell eingesetzten Babysitter*innen lehnten wir ab und belegten unsere Einstellung unter anderem mit Befragungen von Studierenden aus dem Jahr 2008, die genau das berichteten.

Unsere Vorlage hat überzeugt: In der Rektoratssitzung vom 30. Juni wurde daraufhin die Finanzierung des Flexi-Betreuungsangebots in der bestehenden Form für die nächsten 5 Jahre beschlossen – einschließlich der Samstagsbetreuung in vollem Umfang bis 16.30 Uhr. Ab wann das Angebot wieder verlängert werden kann, muss noch mit den Verantwortlichen des Studierendenwerks besprochen werden.

Jan-Uwe Schmidt und Markus Ludwig / AStA-Referat für Soziales und Referat für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit (aus: Info des AStA – Juli 2015)

Voller Hörsaal bei Refugees-Infoveranstaltung

An der heutigen Informationsveranstaltung „Unterbringung von Flüchtlingen an der Universität Siegen“ im Blauen Hörsaal nahmen über 300 Menschen teil. Die Universitätsleitung, der AStA, die studentische Initiative „Refugees welcome“ und das Deutsche Rote Kreuz berichteten über die Geschehnisse und Pläne rund um die Dreifachsporthalle am Adolf-Reichwein-Campus. Die wichtigsten Infos haben wir kurz zusammengefasst:

  • In der Notunterkunft befinden sich derzeit etwa 140 Menschen, davon ca. 40 Kinder
  • Die Menschen stammen hauptsächlich aus Syrien, Nigeria, Äthiopien, Albanien und Aserbaidschan und werden voraussichtlich nur wenige Tage in Siegen bleiben, bevor sie auf „reguläre“ Erstaufnahmeeinrichtungen „umverteilt“ werden
  • Kleiderspenden nimmt (vorübergehend nur) das Deutsche Rote Kreuz (DRK) an, die Einrichtung einer Kleiderspendestation an der Universität wird derzeit geprüft
  • Spielzeugspenden sammelt die Arbeiterwohlfart (AWO)
  • Ausführliche Infos findet ihr auf den Übersichtsseiten der Uni und des AStA

In der Fragerunde wurde vor allem der Studierendenschaft bzw. dem AStA der Vorwurf gemacht, sich im Voraus nicht transparent zur Geflüchtetenunterkunft geäußert zu haben – der Forderung eines Kommilitonen nach einer Stellungnahme des Allgemeinen Studierendenausschusses sei nicht Folge geleistet worden, seine Fragen seien nicht beantwortet worden. Wir möchten uns kurz erklären:

Wir haben vor einigen Wochen von der „grundsätzlichen Bereitschaft“ der Universität erfahren, uns jedoch dazu entschlossen kein auf Vermutungen basierendes Statement zu veröffentlichen. Wie auch von der Hochschulleitung in Person von Andreas Düngen heute signalisiert wurde, bestand seitens der Universität lediglich das Angebot, „für den Fall der Fälle“ Menschen in der Sporthalle am Adolf-Reichwein-Campus aufzunehmen – in den darauffolgenden Wochen zeichneten sich keine Vorhaben ab, diese Halle für eine Notunterkunft für Geflüchtete zu nutzen. Wir hätten auch damals schon deutlich signalisieren können, dass für uns die Schicksale geflüchteter Menschen wichtiger sind als Sportangebote für Studierende, haben jedoch vorerst eine Entscheidung abgewartet, da auch noch die seitens des Kanzlers erbetene Begehung zur Eignungsprüfung ausstand und wir der derzeit aufkommenden Diskussion keine Fakten hätten entgegensetzen können.

Dass innerhalb weniger Stunden die Halle begangen, ausgewählt, hergerichtet und bezogen wurde, hat alle beteiligten Institutionen überrascht. Wir haben daraufhin schnellstmöglich alle Hebel in Bewegung gesetzt, uns vernetzt, beraten und schließlich eine Stellungnahme veröffentlicht, in der wir klar machen, dass wir die Geflüchteten willkommen heißen und in der wir alle dazu aufrufen ein klares Zeichen der Solidarität zu setzen.

Es tut uns Leid, dass die Anfrage des Kommilitonen nicht beantwortet wurde. Beim Verschieben von Mails in die Ordner der verschiedenen Referent*innen kann so etwas leider mal passieren, dass eine Nachricht „untergeht“. Eine kurze Erinnerungsmail hätte die Antwort wahrscheinlich beschleunigt. Wir konnten allerdings zu diesem Zeitpunkt allerdings auch noch keine genauen Aussagen tätigen, möchten aber nun auf seine Fragen eingehen („1. Ist es bereits konkret, dass Flüchtlinge dort untergebracht werden? 2. Wer hat dafür gesorgt, dass […] dort Flüchtlinge untergebracht werden? 3. Warum haben die Studenten bzw. das Stupa kein Mitbestimmungsrecht?“):

Konkret wurde es wie beschrieben erst am vergangenen Donnerstag. Woher die Information des Kommilitonen „Unterbringung von Flüchtlingen in der Sporthalle der Universität Siegen ab dem August 2015″ kommt, ist uns unklar. Bis vor fünf Tagen gab es keine Anzeichen auf die tatsächliche Nutzung der Uni-Sporthalle, lediglich eine Anfrage lag der Universität vor. Wie in unserer Stellungnahme zu lesen ist „hat die Bezirksregierung Arnsberg bei der Universitätsleitung angefragt, ob eine Unterbringung von Geflüchteten möglich sei. Daraufhin hat der Kanzler der Universität die grundsätzliche Bereitschaft zur Unterbringung signalisiert“. Schließlich wurde kurzfristig diese Lösung gewählt und umgesetzt. Die Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten in Notunterkünften liegen nicht in der Entscheidungsgewalt von Studierenden-parlamenten, mit großer Wahrscheinlichkeit hätte sich aber wohl auch das StuPa für die Geflüchtetenunterkunft ausgesprochen.

Für weitere Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung!

Dolmetscher*innen gesucht!

Du sprichst arabisch (verschiedene Dialekte), kurdisch, türkisch, albanisch, serbisch, kroatisch, rumänisch und/oder eine andere Fremdsprache? Dann melde dich bei uns als Dolmetscher*in – per E-Mail (asta@uni-siegen.de) oder persönlich im AStA-Büro (AR-H 215-18) zwischen 10 und 14 Uhr.

Es ist nicht abzusehen, aus welchen Ländern die Geflüchteten stammen – über die oben aufgezählten Sprachen hinausgehende Kenntnisse sind natürlich gern gesehen! Zur Erstellung eines Katalogs als Kontaktmöglichkeit benötigen wir von dir:

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Die Informationen werden nur zu diesem Zweck verwendet und nicht an Dritte weitergeleitet werden.