Aktuelles

Hervorgehoben

Stellungnahme zum StuPa am 10.01.2018

Gestern Abend wurde durch die Mehrheit der Mandatstragenden des Studierendenparlaments der neue AStA-Vorstand gewählt. Dazu möchten wir uns den Gratulationen der GLL anschließen und Vera Fengler (Vorsitzende; gaW)), Marie Kirschstein (stellvertretende Vorsitzende; Juso HSG) und Andreas Beutler (Finanzreferent; Fak4StuPa) begrüßen. Im selben Zuge möchten wir uns noch einmal herzlich bei dem bis gestern aktiven AStA-Vorstand und dessen Durchhaltevermögen auch über die letzten Studierendenparlamentswahlen hinaus bedanken. Das richtet sich vor allem an unseren ehemaligen Finanzreferenten Jannick Leseberg (GLL), welcher noch lange nach seinem Rücktritt kommissarisch im Amt war und uns in unserer Arbeit weiterhin unterstützte. Wir sind uns darüber bewusst, dass die Zeit bis zu den nächsten Studierendenparlamentswahlen kurz ist. Das hält uns nicht davon ab, uns ambitionierte Ziele zu setzen. Leitlinien unserer Arbeit werden hierbei Antifaschismus, Antirassismus, Antidiskriminierung, Feminismus und Antikapitalismus sein, an denen wir uns am Ende unserer Amtszeit ebenfalls gerne messen und messen lassen werden. Wir haben uns viel vorgenommen und werden uns auch mit Anliegen wie dem Umzug der Universität in die Stadt oder Barrierefreiheit auseinandersetzen, die weit über unsere Amtszeit hinausgehend von Bedeutung sind. In der gestrigen Sitzung haben wir gemeinsam mit der Opposition über unser AStA-Konzept diskutiert. Wir haben alle Kritikpunkte und Anregungen angenommen und werden uns bereits in dieser Woche mit den genannten Anliegen auseinandersetzen. Wir freuen uns auf die kommenden Studierendenparlamentssitzungen und die konstruktiven Beiträge aus den politisch arbeitenden Teilen der parlamentarischen Oppositionen und nehmen daher auch gerne deren kreative taktische Spiele in Kauf.

Tag der Vielfalt 2018


WAS IST DER TAG DER VIELFALT?
Der Tag der Vielfalt ist eine Veranstaltung für alle Mitglieder der Universität Siegen. Aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Räumlichkeiten laden wir euch dazu ein, über Vielfalt an unserer Universität ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Kritik auszuüben und gemeinsam und themenübergreifend Ideen zu entwickeln.
Gemeinsam mit studentischen Gremien und universitären Einrichtungen wollen wir vor allem auf das Thema Diversity hinweisen und die Studierendenschaft (noch mehr) miteinander vernetzen.

Alle Student*innen, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen sind dazu herzlich eingeladen!
Der Aktionstag findet statt am Adolf-Reichwein Campus, Hölderlin Campus und am Paul-Bonatz-Campus.

Weitere Informationen und Anfragen bitte an asta@uni-siegen.de oder bei uns im AStA-Büro (AR-HB-002).

 


 

Programm

NACHHALTIGES FRÜHSTÜCK / FOODSHARING SIEGEN
10:00 – 12:00 UHR, PB-A 102
Wir versorgen euch, gemeinsam mit foodsharing Siegen, mit geretteten Frühstücksleckereien. Nebenbei erzählt Malte vom foodsharing-Team, wie die Initiative überschüssiges Essen abholt und verteilt. Wenn ihr mehr wissen wollt über nachhaltige Ernährung, Fair-Teiler, foodsharer, mitmachen oder einfach nur essen wollt, kommt vorbei – alle sind herzlich willkommen. Das Frühstück ist kostenfrei! Getränke, Geschirr und Besteck sind vorhaben.

SCHNELLSPRACHKURS CHINESISCH / SPRACHENZENTRUM UNI SIEGEN
10:00 – 12:00 UHR, AR-HB 123
Manchmal, wenn wir etwas nicht verstehen, sprechen wir von Fachchinesisch. Wenn du trotzdem den Durchblick haben willst, dich für die chinesische Sprache und Kultur interessierst oder einfach nur deine WG mit deinen „Skills“ beeindrucken willst, dann komm zum 语⾔言课程 (Schnell-Sprachkurs). Der Kurs wird von Herr Zhu von der Sprachenschule der Universität durchgeführt.

WORKSHOP IMPROVISATIONSTHEATER / TOLLMUT THEATER SIEGEN
10:00 – 16:00 UHR, TREFFPUNKT AR-HB 002 (ASTA-BÜRO) –> DANN IN AR-HB-025
Dieser Workshop richtet sich in erster Linie an Anfänger*innen und Neugierige, die noch keine Erfahrungen mit Schauspiel und/oder mit Improvisation gesammelt haben. Herzlich willkommen sind alle, die offen und experimentierfreudig neuen Erfahrungen entgegen gehen.
Ziel ist es, die Grundbausteine des Improvisationstheaters kennen zu lernen. Improvisieren ist der theatergewordene Sprung ins kalte Wasser: Hier geht es vor allem darum, gemeinsam szenische Geschichten zu entwickeln, meist ohne Textgrundlage und ohne vorherige Absprachen, wie das Ergebnis aussehen soll. Ergebnis können 30-Sekunden Szenen oder Minidramen sein. Wir lernen, Angebote unserer Mitspieler anzunehmen und nicht zu blockieren, um unsere Geschichte anzutreiben und nach vorne zu bringen. Ziel ist ein Miteinander, bei dem man aufeinander achtet
und eingeht. Am Ende sollten eure Fähigkeiten, spontan in einer Szene zu agieren, selbst wenn mal jemand einen Hänger hat, verbessert sein. Dies ermöglicht ein freieres Spiel und
Selbstsicherheit in unbekannten Situationen – nicht nur im Schauspiel, sondern auch im Alltag!
Bei Fragen oder Bedenken kann gerne eine Mail direkt an workshop@tollmut-theater.de gesendet werden.

Bitte mitbringen:
• Bewegungsfreundliche Kleidung: Die Kleidung sollte jede(!) Bewegung mitmachen und so gut sitzen, dass
sie nicht laufend im Spiel korrigiert werden muss. Wechselklamotten sind empfohlen.
• Turnschuhe und/oder rutschfeste Socken
• Handtuch
• Zettel und Stift
• Eine formlose Anmeldung vor Workshopbeginn an asta@uni-siegen.de ist erwünscht.

FAMILIENCAFÉ / FAMILIENSERVICE-BÜRO UNI SIEGEN
14:00-16:00 UHR, AR-HB 023
Das Familiencafé ist eine Elterninitiative zum Kennenlernen, Vernetzen und zum Erfahrungsaustausch. Es findet regelmäßig jeden dritten Mittwoch im Monat statt. Alle Kinder,
Eltern, werdende Eltern und Studierende sind herzlich eingeladen, sich in offener Runde zu treffen, zu spielen und auszutauschen. Am Tag der Vielfalt werden zusätzlich noch die familienfreundlichen Angebote der Universität vorgestellt. Schwerpunkt ist dabei das Studieren mit Kind.
Kuchen, Waffeln und Kaffee werden durch das Familienservice-Büro zur Verfügung gestellt. Frau Harlacher, die das Familiencafé leitet, wird auch da sein.
Das Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Studierenden. Jede Meinung und jedes Interesse an einer familienfreundlichen Uni zählt!

ARGUMENTATIONSTRAINING GEGEN GENDERGEGNER*INNEN / GENDERS
16:00 – 18:00 UHR, AR-HB 101/2
GenderS ist eine neu erwachte studentische Initiative an unserer Uni und leistet Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit in den Bereichen der geschlechtlichen Identität und der sexuellen Orientierung und geht auch auf die Rollenfindung in Bezug auf Geschlechterrollen ein. Am Tag der Vielfalt bietet euch GenderS ein Argumentationstraining gegen Gendergegner*innen an.
Im Workshop werden sich Stammtischparolen und Äußerungen von Gendergegner*innen angeschaut. Ihr lernt dann, diese Parolen zu entkräften. Außerdem gibt es viele Informationen zur
Gender-Thematik.

SCHNELLSPRACHKURS GEBÄRDENSPRACHE / VOLKSHOCHSCHULE SIEGEN
19:00-20:00 UHR, TREFFPUNKT AR-HB 002 (ASTA-BÜRO) –> GEMEINSAM DANN IN AR-HB 025
Hast du dich schon einmal gefragt, wie Gehörlose sich untereinander verständigen? Oder hast du gesehen wie sie gestikulieren als würden sie Bilder malen? Das war dann vermutlich Deutsche Gebärdensprache, kurz DGS. Mit DGS kann man wirklich alles erzählen. Man kann Kochrezepte
austauschen, über ein Fußballspiel sprechen, Gedichte vortragen oder über Quantenmechanik diskutieren. Komm vorbei zum Schnellsprachkurs Gebärdensprache, wenn du dich darin
ausprobieren möchtest. Der Workshop findet ab 19 Uhr unter der Leitung von Frau Belz, Teil der Volkshochschule in Siegen, am Adolf-Reichwein-Campus statt. Das Angebot ist kostenfrei.

BESCHWERDEMELDER BARRIEREFREIHEIT / ASTA DER UNI SIEGEN
GANZTÄGIG, ZUSÄTZLICHER BRIEFKASTEN VOR DEM ASTA-BÜRO (AR-HB 002)
Barrierefreiheit hat viele Erscheinungsformen. An einem Ort wie unserer Uni ist sie besonders wichtig, um das Miteinander für alle so sicher, einfach und zufriedenstellend wie möglich zu
gestalten. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, teilhaben zu können und Teil der Gemeinschaft der Studierenden zu sein. Trotzdem gibt es an allen Campus im wahrsten Sinne des Wortes noch viele Baustellen. Gegen diese wollen wir mit euch gemeinsam vorgehen. Dafür ist es wichtig, dass sich so viele Studierende wie möglich daran beteiligen, auf vorhandene Barrieren aufmerksam zu machen. Dafür haben wir ergänzend zu dem Angebot uns im AStA-Büro zu besuchen und über Erfahrungen zu berichten, ab dem Tag der Vielfalt einen Briefkasten für Beschwerden installiert. Diesen findet ihr direkt vor dem Büro. Wenn ihr bemerkt, dass Auffahrten zu steil, Durchgänge zu schmal oder Aufzüge zu eng gebaut wurden, schreibt es auf und werft es ein. Und auch wenn euch auffällt, dass Informationen zum Studium nur auf Deutsch und nicht auf
Englisch übermittelt werden oder Dozierende Anwesenheitspflicht in ihren Kursen verlangen, sind das Barrieren, auf die ihr gerne hinweisen könnt. Ihr könnt auch euren Namen und eine Email-
Adresse dazuschreiben, dann halten wir euch über unsere Bemühungen Barrieren zu beseitigen, auf dem Laufenden. Vollkommen anonym ist aber auch absolut in Ordnung.

Kondolenzbuch für Prof. Dr. Tim Spier

Gemeinsam mit dem FSR GGLaBaMa laden wir herzlich sowohl alle Studierenden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, um etwas in das Kondolenzbuch des kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Tim Spier einzutragen. Ihr findet das Buch im NA-Gebäude (links neben dem Eingang).

Wir möchten an dieser Stelle auch auf den Nachruf des Seminars für Sozialwissenschaften hinweisen:

„Universität Siegen trauert um Prof. Dr. Tim Spier

Tim Spier, Juniorprofessor für Politikwissenschaft, ist am 15.11.2017 plötzlich und unerwartet im Alter von 42 Jahren in Düsseldorf gestorben. Die Universität trauert um einen geschätzten, wertvollen und lieben Kollegen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.

Nachruf auf Tim Spier (1975 – 2017)

Tim Spier kam 2011 zu uns an die Universität Siegen, als Vertreter für eine W2-Professur „Politisches System der Bundesrepublik“. Für den gebürtigen Niedersachsen, aufgewachsen in Lehrte, war das Siegerland eine ganz eigene Erfahrung. Aber er war auf kulturelle Veränderungen vorbereitet. Denn nach seinem Studium in Göttingen, in Jura und in Politikwissenschaft, und nach der von der DFG geförderten Promotion kam er 2007 ins Rheinland, an die Universität Düsseldorf. Der Wechsel von Pils zu Alt, von Hannover 96 zu Fortuna Düsseldorf fiel ihm erstaunlicherweise relativ leicht.

Am renommierten Düsseldorfer Institut für Parteienforschung und Parteienrecht fand Tim Spier seine neue Heimat, und die Düsseldorfer fanden einen kongenialen Kollegen. Denn Tim Spier hatte in Göttingen genau den Gegenstand gefunden, für den er bis zuletzt vor allem gestanden hat, den er auch gelebt hat: die politischen Parteien. Geprägt von der Schule von Peter Lösche und Franz Walter hatte er in Göttingen mit „summa cum laude“ promoviert über „Rechtspopulistische Parteien in Westeuropa“. Schon da zeigte sich, wie überzeugend Tim Spier die Parteienforschung mit der Analyse politischer Institutionen, politischer Einstellungen und politischer Kultur verbinden konnte. Er war kein enger Schmalspur-Forscher. Den versierten Empiriker interessierte der breitere Kontext.

Am Institut für Parteienforschung bei Ulrich von Alemann und Martin Morlok zeigte sich schnell, was für ein Gewinn Tim Spier für die Düsseldorfer Politikwissenschaft war. Als Jurist mit erstem Staatsexamen und exzellenter Methodiker war er der Richtige, um Innenleben und politische Funktionen von Parteien zu erforschen. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, die von der DFG geförderte Parteimitglieder-Studie durchzuführen und erfolgreich zu publizieren. Tim Spier war nicht nur fachlich und methodisch eine Bereicherung. Die Düsseldorfer Kolleginnen und Kollegen lernten schnell zu schätzen, wie kollegial, hilfsbereit und zuverlässig, was für ein guter Mensch er war. Im wachsenden Wettbewerbsdruck der Wissenschaft fiel er damit immer wieder auf, auch bei uns in Siegen.

Wir merkten schnell, was für ein souveräner und solidarischer Kollege zu uns gekommen war. Wir lernten einen liebenswürdigen Menschen kennen, mit seinen offenen und verborgenen Interessen: beim gemeinsamen Essen in der Mensa, beim Fachsimpeln über Sport, Rock, Punk oder den lakonischen Humor der norddeutschen Tiefebene. Und natürlich über Politik.

In der Konkurrenz um eine Juniorprofessur für das Politische System der Bundesrepublik an unserer Universität war Tim Spier mit Abstand der qualifizierteste Bewerber. 2015 wurde er erfolgreich zwischenevaluiert. Bereits kurz danach gelang ihm ein echter Coup: Zusammen mit seinem Kollegen Markus Klein von der Universität Hannover warb er fast eine Million Euro bei der DFG für die „Deutsche Parteimitgliederstudie 2017“ ein. In den Medien war er ein vielgefragter Experte, seine Analysen wurden sehr geschätzt. Auch politische Parteien und andere Organisationen suchten häufiger seinen Rat. In der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft war er Sprecher des Arbeitskreises „Parteienforschung“. Auch über Fächergrenzen hinweg war er aktiv, zuletzt im Exzellenz-Antrag „Populismus – POP“ mit vielen Kolleginnen und Kollegen der Philosophischen Fakultät unserer Universität.

Wer weiß, wie engagiert Tim Spier in der Lehre war, wie er immer wieder Verantwortung in der Selbstverwaltung übernommen hat und wie wenig Anerkennung damit verbunden ist, der fragte sich, wie das alles unter den Bedingungen einer Juniorprofessur möglich war. Tim Spier hat häufig seine eigenen Interessen zurückgestellt, er ist in Vorleistung gegangen, wovon andere profitierten. Er war sehr selbstkritisch, für Außenstehende war das häufig unverständlich.

Tim Spier war ein politischer Politikwissenschaftler, aber auf eine eher ungewöhnliche Weise. Er konnte Studierenden hervorragend vermitteln, dass man sich zu einer differenzierten Analyse zwingen muss, gerade in der Politikwissenschaft. Er lebte selbst vor, wie man Thesen immer wieder bezweifelt, Erkenntnisse überprüft. Er war sehr fair und geduldig im Umgang mit anderen. Tim Spier demonstrierte, worin eigentlich eine wissenschaftliche Haltung besteht. Er war in dieser Hinsicht ein empirisch-analytisch denkender Kollege, der zur kritischen Diskussion aufforderte. Seine vielgelesenen Veröffentlichungen versprühen diesen Geist auf jeder Seite. Zugleich brannte Tim Spier dafür, den Wert demokratischer Institutionen und Regeln zu würdigen, Streit und Interessengegensätze anzuerkennen und sich umfassend mit Ideologien auseinander zu setzen.

Er konnte nicht nur vermitteln, was eine wissenschaftliche Haltung ist, er hatte auch ein Gespür dafür, das Politische sichtbar zu machen. Bei ihm war Politik nicht zu einem abstrakten Vehikel für die eigene akademische Karriere verkommen. Und natürlich hatte er auch politische Überzeugungen, war seit seiner Jugend politisch interessiert und engagiert. Auch an seinen Universitäten, als Student im AStA und später auch in diversen Gremien bis hin zum Fakultätsrat, hat er sich für das eingesetzt, was seiner Meinung nach Politik ausmachte: Interessen zu erkennen und anzuerkennen, Konflikte auszuhalten, und nach fairen Regeln einen argumentativen Diskurs zu führen, für eine Sache zu kämpfen und zu entscheiden. Er war dabei mehr Parlamentarier als Sachwalter der Exekutive.

Tim Spier stand kurz davor, von der Juniorprofessur mit tenure track auf eine dauerhafte W2-Professur an unserer Universität berufen zu werden. Er hätte es mehr als verdient gehabt. Im Januar 2018 wäre sein Probevortrag gewesen. Er konnte ihn nicht mehr halten: Am 15. November 2017 verstarb Tim Spier im Alter von 42 Jahren im Universitätsklinikum Düsseldorf nach kurzer, schwerer Krankheit. Sein Tod ist für uns alle ein großer Verlust, etwas, das wir nicht begreifen können. Wir denken an seine Frau, an seine Familie, seine Freunde, seine engen Weggefährten. Du fehlst uns, lieber Tim, wir werden Dein Andenken bewahren.

Die Kolleginnen und Kollegen des Seminars für Sozialwissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen“ (Online verfügbar unter: https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/793905.html)

 

Aktuelles Informationsmaterial der IG Metall für Studierende

Ihr könnt Informationsmaterial der IG Metall zu den Themen „International Students and Labour“, „Berufseinstieg“, „Praktikum“, „Studienfinanzierung“, „Im Studium“, „Duales Studium“, „Studieninteressierte“, „Hochschulpolitik“ sls auch die aktuelle Ausgabe des halbjärig erscheinenden Magazins „Die Schnittstelle“ unter folgendem Link finden.

Rechtsberatung im November

***english below***

Liebe Studierende,

der AStA bietet euch jetzt monatlich eine kostenlose Rechtsberatung an. Zweimal im Monat kommt ein Anwalt an die Uni und hat dann eine offene Sprechstunde, zu der jede*r kommen kann. Die Beratung ist für euch umsonst. Der Anwalt ist breit aufgestellt und kann zu jedem Thema eine Erstberatung geben. Die nächsten Termine sind der 20.11. und 30.11.2017 von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr im neuen AStA-Büro (AR-HB-002)!

Wichtig: Ab sofort ist eine Anmeldung (https://vs.asta.uni-siegen.de/anmeldung) erforderlich, um euch lange Wartezeiten zu ersparen.

Weitere Informationen und zukünftige Termine erhaltet ihr über unsere Website sowie auf unserer Facebook-Seite.

Dear students,

from now on there will be a monthly free legal advice. Twice per month we’ll give you the opportunity to talk to a lawyer within our office hours. This service is totally free of charge for all students. Also, the lawyer is an expert for several belongings. We can assure you that he’s competent enough to help you in any way. The next appointments are November, 20th and 30th from 11am to 12:30pm. You’ll find him in the new rooms of the AStA (AR-HB-002).

Important: From now on you have to use our new appointment system (https://vs.asta.uni-siegen.de/anmeldung) due to long latency times in the past.

For more information and future appointments, please check our website and Facebook-page regularly.

 

Theaterstück – ASYL-DIALOGE

Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde…

Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus der Perspektive zweier junger Aktivist*innen, die gezwungen sind, sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei zu liefern. Die Geschichte konfrontiert uns mit der Frage, wie viel Mut wir entwickeln können, wenn aus zunächst lose verbundenen politischen Akteur*innen gute Freund*innen werden.

Auch die ASYL-DIALOGE entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater.

Mehr unter: http://buehne-fuer-menschenrechte.de/asyl-dialoge/

Organisiert vom AStA der Universität Siegen in Kooperation mit der Bluebox Siegen.

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Flucht statt. Die Teilnehmer*innen werden an dieser Stelle bekannt gegeben.

++ Eintritt frei ++
++ Einlass um 17:30 ++
++ Getränkeverkauf zu fairen Preisen vor und nach dem Stück ++

Zivilklausel erhalten und ausbauen!

Noch wird es nordrhein-westfälischen Universitäten erschwert für militärische Zwecke zu forschen. Mit der neuen Hochschulministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen der schwarz-gelben Landesregierung kann sich das jetzt ändern. Sie sagt in einem Interview des WDRs am Montag, den 16.10.2017: „Ich empfinde mein Amt nicht in erster Linie darin, sozusagen Vorgaben zu machen, wie man Dinge zu behandeln hat oder eben auch nicht.“ Die Entscheidung, ob Militärforschung betrieben werde, soll den Universitäten nun einfacher gemacht werden.

Die sogenannte Zivilklausel als Teil des Hochschulzukunftgesetz ist nun gefährdet (§ 3 Abs. 6 HZG NRW). Der Wehretat des Bundes wurde verdoppelt, das könnte sich nun auch auf die Militärforschung an Universitäten in Nordrhein-Westfalen auswirken.

Die Zivilklausel – eine Selbstverpflichtung der Universitäten, dass Forschung und Lehre ausschließlich zivilen Zwecken dienen darf – ist bis heute nur zaghaft formuliert und muss weiterhin präziser formuliert und transparenter behandelt werden. Die Formulierung „Beitrag zu einer nachhaltigen und friedlichen Welt“ bietet einige einen großen Interpretationsspielraum. Wir fordern, dass die Zivilklausel verpflichtend in die Grundordnung aller Universitäten aufgenommen wird und sich keine Möglichkeit der Förderungen von Forschung durch Bundeswehrgelder an deutschen Universitäten bietet.

Wir als AStA der Universität Siegen sprechen uns klar gegen die Ausweitung von Drittmittelforschung (§71a HZG NRW) durch Betriebe und Konzerne, die mit Rüstungsforschung in Verbindung stehen, aus. Die Entwicklung der Rüstungsforschung der letzten Jahre sehen wir kritisch. Bei ziviler Forschung ist Transparenz wichtig, weil immer mehr Abhängigkeiten entstehen zwischen Hochschulen und Privatwirtschaft. Wenn ein Unternehmen Forschung an einer staatlichen Universität betreibt, muss die Öffentlichkeit darüber informiert werden. Diese Forschung geht alle an, denn Institutionen wie Universitäten werden durch Steuergelder gebaut und unterhalten. Deswegen dürfen sie nicht zu preisgünstigen Forschungseinrichtungen für Konzerne werden. Als Argumentationsgrundlage dienen hier § 71 und §3 Abs.6 HZG NRW (Beitrag zu einer friedlichen Welt). Anstatt die Finanzierung der Universitäten durch Drittmittel zu fördern, sollten die Einrichtungen durch Institutionen der Landes- und Bundesregierung ausfinanziert werden.

In Siegen soll in Zukunft unter anderem ein Science-Campus entstehen. Wir fordern, dass in Siegen keine Firma an Forschung und Lehre beteiligt werden darf, die sich auch im Bereich der Rüstungsforschung engagiert. Dies gilt natürlich auch für eine Lebenswissenschaftliche Fakultät.

Forschung über Krieg und Konflikte ist dringend notwendig. Auch Gewalt muss im Rahmen der universitären Lehre erforscht werden. Forschung für den Krieg ist nicht zu rechtfertigen. Universitäten sollten der Förderung von Frieden, Demokratie, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit dienen. Deswegen lehnen wir den Vorstoß der schwarz-gelben Landesregierung vehement ab! Die weitere Lockerung der Zivilklausel ist keine Möglichkeit, sich weiter aus der Verantwortung zu ziehen und darf kein Teil einer Umstrukturierung der Bildungslandschaft sein.

Eine Uni auf Augenhöhe braucht keine Anwesenheitspflicht!

Stellungnahme zur drohenden Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht an Universitäten.

Bedingt dadurch, dass es immer noch kein elternunabhängiges BAföG gibt und das BAföG für viele Studierende auch nicht zum Leben reicht, müssen diese Studierende einen
Nebenjob annehmen. Zunächst wurde die Anwesenheitspflicht nach Studierendenprotesten per Hochschulzukunftsgesetz zum Wintersemester 2014/2015 untersagt. Nun kündigt NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen an, das unter Rot-Grün eingeführte Verbot der Anwesenheitspflicht (davon bisher ausgenommen Übungen und Blockseminare) wieder abzuschaffen. Sie argumentiert, dass Universitäten auch ohne eine solche „Bevormundung“ verantwortlich mit ihrer Freiheit umgehen könnten. Wir fürchten, dass aus der Aufhebung allerdings viel weniger Freiheit als erneut viel mehr Anwesenheitspflicht resultiert. Wir als AStA setzen uns für ein gerechtes Studium für alle ein. Wir fordern, dass die schwarz-gelbe Regierung den Gesetzesentwurf der Ministerin ablehnt.
AStA der Universität Siegen, FSR eti, FSR GG LaBaMa, FSR GHR, FSR Soziale Arbeit.

The Haardt Way 17/18

Liebe Kommiliton*innen,

wir begrüßen Euch ganz herzlich zum Wintersemester 2017/2018 an der Uni Siegen! Egal, ob ihr euer Studium an der Uni beginnt oder schon in einem höheren Fachsemester seid: Wir wünschen Euch ein schönes und vor allem erfolgreiches Jahr!
Für den perfekten Start ins neue Semester begleitet Euch der kostenlose AStA-Kalender „The Haardt Way“, in dem Ihr nicht nur Eure Termine, Platz für eure Stundenpläne und Fristen findet, sondern auch jede Menge Wissenswertes über das studentische Leben an unserer Uni. Auch findet ihr Lagepläne der verschiedenen Gebäude, einen Stadtplan, Informationen zum Studieren mit Kind (Flexi, Familienservicebüro, Kindertagesstätte) und zur Gleichstellung. Darüber hinaus erhaltet ihr auch Informationen zum Semesterticket, zum günstigen Mieten von Transportern und zum Wohnraumportal.
Besonders wichtig sind auch Eure Ansprechpersonen innerhalb der Verfassten Studierendenschaft. Diese werden in der Umschlagklappe bereits anschaulich dargestellt. Im Kalender stellen sich viele Gruppierungen aber auch noch einmal selbst vor. Auch die Hochschulstrukturen werden Euch noch einmal genauer erklärt, damit Ihr wisst, wer Euch warum, wo und wie vertritt. All diese Gruppen freuen sich immer über neue Mitglieder. Ihr seid also überall herzlich willkommen, wenn Ihr Euch engagieren möchtet.
Ihr werdet vielleicht gemerkt haben, dass der Campus Adolf-Reichwein eine riesige Baustelle ist. Dieses wird auf für die kommenden Jahre so bleiben. Sollte es hier zu unerwarteten Problemen kommen, wendet Euch gern direkt an uns, damit wir uns mit den entsprechenden Stellen in Verbindung setzen können. Ihr könnt Euch natürlich auch bei anderen Problemen an uns wenden. Sei es per E-Mail, Telefon oder während der Öffnungszeiten im Büro – der AStA hat immer ein offenes Ohr für Eure Probleme!
Macht auch mit bei unserem Gewinnspiel. Löst dazu einfach das Rätsel (S. 168/169) und schickt die Lösung an asta@uni-siegen.de. So könnt ihr einen von drei AStA-Shop-Gutscheinen im Wert von jeweils 10,-€ gewinnen.

Freut Euch auf Euer Studium! Wir freuen uns auf Euch!

Euer AStA

campusride – deine kostenlose Mitfahrzentrale an der Uni Siegen

Es gibt eine neue App, welche als kostenlose Mitfahrzentrale für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Siegen gedacht ist.

Die App soll helfen Mitfahrer*innen für individelle Strecken zu finden. Hierfür muss einfach der Start- und Zielort und die Anzahl der freien Plätze angegeben werden.

Nur Studierende und Angehörige der Universität Siegen können sich in der App anmelden und es ist möglich, dass Frauen z.B. nur Frauen mitnehmen können, wenn es gewünscht ist. Auch ist es möglich fahrten nur für bestimmte gruppen sichbar zu machen, z.B. für ein bestimmtes Wohnheim.

Für Mehr Informationen könnt ihr euch die Webseite oder die Facebookseite von campusride anschauen.

Die App ist sowohl für Android, als auch für iOS verfügbar.