Aktuelles

Hervorgehoben

Nächste GVV am 04.02. um 16 Uhr

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Hiermit laden wir alle Studierenden zur nächsten Gesamtvollversammlung (GVV) der Verfassten Studierendenschaft am Mittwoch, den 04. Februar von 16 bis 18 Uhr im Raum H-C 3305 ein. Zu diesem Zweck seid ihr von euren Veranstaltungen freigestellt.

Hier habt ihr die Möglichkeit eure Fragen zu studentischen Themen und der politischen Arbeit des AStA direkt an die einzelnen Referent*innen zu richten und euch über die Arbeit der vergangenen Monate zu informieren. Außerdem haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit Anträge zu stellen.

Über ein reges Interesse würden wir uns sehr freuen!

VWS verstärkt Fahrplanangebot zur Uni

Bessere Anbindung der Universität am kommenden Wochenende

Aufgrund der hohen Anzahl an Kompaktseminaren und der Vorbereitungsphase auf die Klausuren an der Universität wird am Samstag 31. Januar und am Sonntag 01. Februar das Fahrplanangebot der Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS) vorübergehend ausgeweitet. Da an diesem Wochenende einige Blockseminare an der Universität Siegen stattfinden, müssen rund 300 Studierende zusätzlich auf den Haardter Berg befördert werden. Am Samstag erfolgt daher – abgesehen vom regulären 30-Minuten Takt der Linie C111 – der Einsatz einer Sonderfahrt um 9:33 Uhr ab Siegen ZOB über Weidenau ZOB 9:48 Uhr und Uni Hölderlinstraße 9:56 Uhr nach Uni Robert-Schumann-Straße 9:58 Uhr. Darüber hinaus wird auf der Fahrt um 8:33 Uhr ab Siegen ZOB ein Gelenkbus anstelle eines Standardbusses eingesetzt, um eine höhere Beförderungskapazität zu schaffen.

Am Sonntag wird es ebenfalls Verstärkungsfahrten geben: Hier werden auf dem bekannten Linienweg der C111 zusätzliche Busse vom Weidenauer ZOB zum Haardter Berg verkehren – um 9:27 Uhr (Bus wartet auf Linie C106 von Bürbach Studentenwohnheim), um 10:03 Uhr und 10:18 Uhr. Zusätzlich fährt am Nachmittag die C111 um 17:04 Uhr von Uni Robert-Schumann-Straße über Uni Hölderlinstraße 17:06 Uhr nach Weidenau ZOB, Ankunft 17:14 Uhr.

Recht extrem – Die Extremismusdoktrin und ihre Auswirkungen

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Die Extremismus- bzw. Totalitarismusdoktrin erlebt seit den 1990er Jahren einen neuen Aufschwung. Die Annahme, “Extremismen” auf der Rechten sowie auf der Linken hätten viele Gemeinsamkeiten und seien nur unterschiedliche Ausformungen eines “extremistischen” Kerns, wird auch von zahlreichen Fachleuten kritisiert – schließlich fasst sie völlig unterschiedlich strukturierte Weltanschauungen zusammen. Gänzlich ungeachtet ihrer wissenschaftlichen Fragwürdigkeit entfaltet die Extremismusdoktrin zunehmend auch praktische Wirkung. Der Vortrag informiert über die Extremismus- bzw. Totalitarismusdoktrin, über wissenschaftliche Kritik an ihr und über ihre praktische Anwendung durch die bundesdeutschen Behörden seit den 1950er Jahren.

Referent: Jörg Kronauer (Freier Journalist und Autor, Bildungsreferent des Antirassistischen Bildungsforum Rheinland)

Härtefallanträge für das Sommersemester

SoSe15

Die Anträge auf Erstattung des Mobilitätsbeitrages (“Härtefallanträge”) sind verfügbar. Bis Freitag, den 27. März könnt ihr durch das Einreichen dieser den Anteil des Semestertickets inklusive des Soli-Euro (derzeit 138,70€) rückerstattet bekommen. Dafür gibt es zwei Gründe: entweder seid ihr aufgrund einer Behinderung ohnehin berechtigt öffentliche Verkehrsmittel unentgeltlich zu nutzen oder eure finanzielle Situation lässt es nicht zu, den Beitrag zu zahlen. In beiden Fällen müsst ihr dafür Nachweise liefern, die streng vertraulich im Sozialreferat behandelt und ausgewertet werden.

Die Härtefallanträge erhaltet ihr als faltbaren vierseitigen Ausdruck bei uns im Büro oder digital auf deutsch, englisch und französisch.

Stellungnahme des FSR GG LaBaMa

Hier findet ihr eine aktuelle Stellungnahme des FSR GG LaBaMa bezüglich des auslaufenden Staatsexamens für das alte Lehramtsstudium, die Zulassungen für die Masterplätze im neuen Lehramtsstudium und die Durchführung des Praxissemesters im neuen Master-Lehramtsstudium.

Für weitere Rückfragen steht euch der Fachschaftsrat als Ansprechpartner gerne per E-Mail oder einfach direkt im Fachschaftsraum AR-H 106/107 zur Verfügung.

AusländerInnenreferat und Roter Hörsaal gülenbewegt

Am Montag, den 12.01.2015 fand die Vorstellung eines Buchs des islamischen Predigers Fetullah Gülen mit dem Titel “Was ich denke, was ich glaube” statt. Eingeladen waren der Übersetzer und Herausgeber, Ercan Karakoyun (Stiftung Dialog und Bildung[1],  „Forum für Interkulturellen Dialog, ikult e.V.) sowie Dr. phil. Marc Hieronimus (Manager, Historiker, ikult e.V.) und Prof. Dr. Christoph Bullmann (ev. Theologe, Bibel“wissenschaftler“). Veranstalter war das derzeitige autonome AusländerInnenreferat in Kooperation mit dem ikult e.V.[2]  Laut Darstellung des AusländerInnenreferats sollte die Veranstaltung der Aufklärung zum Thema Gülen-/Hizmet-Bewegung dienen. Eine Buchvorstellung mit anschließender Diskussion scheint zu diesem Zwecke nicht unbedingt die schlechteste Wahl. Neben der Frage, inwiefern das hier behandelte Thema im Interesse internationaler Studierender liegt – denn deren Belange zu vertreten schreibt sich das AusländerInnenreferat auf die Fahnen – bleibt ebenso die Frage offen, was eine religiöse Veranstaltung an einer öffentlichen, wissenschaftlichen Einrichtung zu suchen hat. Was die Referent*innen anbetrifft kann von einer distanzierten, wissenschaftlichen und kritischen Behandlung des Themas nicht die Rede sein. Dasselbe Trio zieht seit ca. 2010 durch die Lande um dem Publikum Fettulah Gülens „Lehren“ näher zu bringen.[3] Dabei wirkt Herr Karakoyun  bei min. drei der Hizmet-Bewegung nahestehenden Organisationen mit. Auch wenn Dr. Hieronimus während der anschließenden halbstündigen Diskussion beteuerte, dass er Atheist sei – um sich wohl von eventueller Befangenheit als Moderator freizusprechen, so arbeitet auch er für eine hizmetnahe Organisation.

Die Veranstaltung war mit ca. 80 Studierenden gut besucht und dauerte knapp zwei Stunden. Nachdem Abdullah Sevendik die Anwesenden kurz im Namen des AusländerInnenreferats begrüßte, leitete er das Thema mit der Behauptung ein, dass an der Universität Siegen angeblich Leute dazu gezwungen wurden sich von Gülen zu distanzieren. Daraufhin stellte Dr. Hieronimus sich sowie die beiden Referent*innen vor. Hieronimus stellte kurz das Thema vor und wies darauf hin, dass es sich bei der Veranstaltung um „etwas schöneres“ als eine Buchvorstellung handeln würde.  Herr Karakoyun ging dann in seiner Präsentation zuerst etwas auf den Lebensweg Gülens ein.  Auf einer Folie las man den Hinweis, dass Gülen in 1970ern für mehrere Monate in der Türkei in Haft saß, worauf Karakoyun in seinem Vortrag leider nicht näher einging.[4] Die Vorstellung des Buchs erfolgte daraufhin über Zitate sowie einige Erläuterungen und Interpretationen dieser durch Karakoyun. Nahtlos fuhr Prof. Dr. Bullmann mit weiteren Zitaten aus dem Buch sowie aus anderen Publikationen Gülens fort und präsentierte dem Publikum dazu seine Interpretationen.

Nach ca. 1 1/2 Stunden begann dann eine recht kontroverse aber leider nur sehr kurze Diskussion. Neben der Frage, ob es nicht doch als politisch zu werten sei (Gülen lehnt es laut Referent*innen ab Ideologien und Weltanschauungen über „politische Mittel“ zu verbreiten), dass die Hizmet-Bewegung u.a. Bildungseinrichtungen, in welchen auch Gülens Islaminterpretation gelehrt werden, unterhält und den „Dialog“ mit Politiker*innen sowie anderen gesellschaftlichen Akteur*innen sucht, wurden auch die Positionen zu anderen Religionen und gar zum Atheismus sowie „zur Rolle der Frau“  („Frauen können nahezu in jedem Beruf arbeiten“, so Karakoyun) angesprochen. Bei letzterem Thema kam konkret die Frage auf, in welchen Berufen Frauen denn nicht arbeiten können/sollen, woraufhin Prof. Dr. Bullmann antwortete, dass es vor wenigen Monaten in der Türkei ein Grubenunglück gab und wir doch wohl alle von Glück sagen können, dass unter den Opfern keine Frauen waren. Auch die Frage zum Verhältnis zu anderen Religionen sowie zum Atheismus wurde nur unzureichend beantwortet. Zwar beteuerten die Referent*innen, dass Atheist*innen und Andersgläubige toleriert und nicht diskriminiert werden, auf der anderen Seite ist in Gülens Publikationen sowie den Erläuterungen von Karakoyun und Bullmann die Rede von „Irrwegen“, wenn es um Anders-/Nichtgläubige geht. Hieran schließt die Frage nach einer Passage aus einem Text von Gülen, in welchem die Todesstrafe für Andersgläubige befürwortet wird. Laut Bullmann handelt es sich hier um ein Missverständnis. Denn habe Gülen hier nur unzureichend gekennzeichnet, dass es sich dabei nicht um seine Interpretation einer Sure aus dem Koran handele.[5] Das Verhältnis zu Anders-/Nichtgläubigen  blieb somit etwas unklar. Während, laut Referent*innen, für Gülen aus dem Recht auf Religionsfreiheit die „Verantwortung“ erwächst den (nicht-)Glauben anderer zu respektieren, warfen einige Kommiliton*innen ein, dass sie gerne frei von Religion leben würden bzw. einen steigenden religiösen Einfluss nicht weiter ertragen möchten. Eine klarere Aussage zu Nicht-/Andersgläubigen bietet vllt. die Aussage von Herrn Karakoyun, dass eine „volle individuelle Reife“ nur „möglich über weltliche und spirituelle Bildung“ sei. Wie diese „Reife“ zu erreichen ist, wissen höchstwahrscheinlich die hizmetnahen Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Vereine. Zu guter Letzt verwiesen die Referent*innen auch immer wieder auf das jüngste Attentat in Paris auf das Satire Magazin „Charlie Hebdo“. Gülens Lehren ständen genau dieser Art des Islamverständnisses  entgegen. Gülen erteile einem „politischen Islam“ eine Absage, denn „Dialog sei das Mittel – nicht staatliche Macht“. Die letztjährigen Ereignisse um die Hizmet-Bewegung und die AKP-geführte Regierung in der Türkei lassen allerdings auf etwas anderes schließen.[6]

Alles in allem war es eine recht gemischte Veranstaltung. Die von Seiten des Publikums geäußerten kritischen Fragen und Anregungen wurden meistens um- oder übergangen. Auch der Moderator, Dr. Hieronimus moderierte weniger als das er sich mehr vor die beiden Referent*innen stellt, teilweise für diese Antwortete, wenn an sie Fragen gestellt wurden und somit alles nur keinen neutralen Eindruck machte. Die Frage danach, was Religiöse Veranstaltungen an wissenschaftlichen Einrichtungen zu suchen haben blieb ebenfalls offen. Auch wenn Prof. Dr. Bullmann versuchte etwaigen Kritiker*innen mit der Aussage, dass Zitate Gülens nur aus dem Kontext gerissen werden und daher missverstanden würden, das Wasser abzugraben bemühe ich zur Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Religion ein Zitat Gülens: „Unsere Position muss klar definiert sein, und sieht folgendermaßen aus: Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen oder von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft.[7]

Als AStA der Universität Siegen achten wir besonders die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung autonomer Referate, wie dem autonomen AusländerInnenreferat. Ferner sind die Aktivitäten der autonomen Referate grundsätzlich zu begrüßen. Es lässt sich jedoch feststellen, dass das autonome AusländerInnenreferat derzeit mit wenig seriösen Lobbyorganisationen zusammenarbeitet und jenen unter dem Deckmantel der Bildung und Aufklärung noch eine Bühne bieten, die unserer Ansicht nach keine an einer öffentlichen, wissenschaftlichen Einrichtung haben sollten. Über dies hinaus sind autonome Referate offen für alle Studierenden. Die personelle Aufstellung verändert sich immer wieder. Wann das nächste Plenum des autonomen AusländerInnenreferats ist erfahrt Ihr auf unseren Seiten.

Mark Szau – Referent für politische Bildung und Hochschulpolitik

Mit Coaching zum Bachelor oder Master

Universität Siegen stellt Gelder für die Studienabschlussunterstützung chronisch kranker oder schwerbehinderter Studierender zur Verfügung

von FelbertRund 60 Namen stehen in der Datei von Dr. Ulrich von Felbert. Dabei handelt es sich um chronisch kranke oder schwerbehinderte Studierende an der Universität Siegen. „Wahrscheinlich gibt es aber noch viel mehr“, so der Behindertenbeauftragte der Universität. Laut Statistischem Bundesamt galten 2013 insgesamt 9,4 Prozent der Bevölkerung in Deutschland als schwerbehindert. Schwerbehinderte oder chronisch Kranke überschreiten häufig die Regelstudienzeit. Das hat seine Gründe. Von Felbert: „Durch Krankheitsschübe oder Behandlungen werden sie immer wieder aus dem Studium gerissen.“ Natürlich passiere es ab und an auch, dass Klausuren nicht bestanden würden. Das Schieben solcher „Problemklausuren“ habe manchmal zur Folge, dass das Studium bis auf eben diese Prüfung(en) geschafft sei. Drei Versuche gebe es pro Klausur. Danach gelte das gesamte Studium als nicht bestanden. Für chronisch Kranke oder Schwerbehinderte sei das mit Blick auf die häufig lange Studienzeit besonders bitter. Zudem sei eine solche Niederlage ihrer Gesundheit nicht zuträglich.

Von Felbert: „Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) fragte bei mir nach, ob es Projekte gibt, um Schwerbehinderte zu unterstützen.“ Die lange Studiendauer war schnell als gemeinsamer Unterstützungsansatz ausgemacht. Eine ganz besondere Hürde bildet der Studienabschluss mit den damit verbundenen Abschlussarbeiten und Prüfungen. Der Behindertenbeauftragte: „Ich wünsche diesen Menschen, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie benötigen, um ihr Studium abzuschließen.“ Die Art der Hilfe und deren Dauer seien dabei von Person zu Person verschieden. Von Felbert: „Der Gedanke ist, dass Leute mit einem ersten Hochschulabschluss, die das gleiche Fach studieren wie der/die zu Unterstützende, als eine Art Coach fungieren.“ Sie sollen gezielte Studienabschlussunterstützung leisten. Dabei kann es sich beispielsweise um konzeptionelle Unterstützung bei der Fertigung einer Abschlussarbeit handeln, um Korrekturlesen oder beispielsweise um gezielte Vorbereitung auf eine mündliche Prüfung.

Dr. Ulrich von Felbert und Matthias Baumunk in seiner Funktion als AStA-Sozialreferent stellten einen Antrag auf Bezuschussung/Finanzierung der Studienabschluss-unterstützung aus  Qualitätsverbesserungsmitteln (QVM). Insgesamt 750.000 Euro aus QVM-Mitteln hatte die Universitätsleitung 2014 für die Realisierung studentischer Projekte zur Verfügung gestellt. Dem Antrag stimmten die mehrheitlich mit Studierenden besetzte Auswahlkommission sowie das Rektorat  der Universität Siegen zu. 24.000 Euro stehen für das Projekt zur Verfügung. Drei Studierende werden bereits unterstützt, drei weitere Studierende haben wegen Hilfestellung nachgefragt..

Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart: „Das Rektorat hat den Antrag des Behindertenbeauftragten und des AStA gerne positiv beschieden. Wir möchten Menschen mit Handicap Mut machen, diese Hilfestellung anzunehmen. Das hat aus unserer Sicht nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit Chancengleichheit.“

 Bereits seit dem Wintersemester 2013/14 organisiert Dr. Ulrich von Felbert mithilfe einer studentischen Hilfskraft gezielt Unterstützung für chronisch kranke oder schwerbehinderte Studierende. Die Hilfskraft ist beispielsweise den blinden Studierenden bei der Aufbereitung von Literatur behilflich. Manchen Studierenden mit Gelenkproblemen fällt das Schreiben über längere Zeit hinweg sehr schwer. Ist anstelle einer mehrstündigen Klausur keine mündliche Prüfung möglich, wird für Klausuren ein Sekretär gestellt. Der Behindertenbeauftragte: „Auch in diesen Fällen ist es sinnvoll, wenn der Sekretär/die Sekretärin fachkundig ist.“ Der Behindertenbeauftrage der Universität Siegen ist auf das Erreichte schon ein wenig stolz. Zwar gebe es in NRW Hochschulen, deren Infrastruktur weit besser auf Menschen mit Handicap eingestellt sei, aber von der  Existenz einer solchen Studienabschlussunterstützung habe er noch nicht gehört.

Foto: Dr. Ulrich von Felbert, Behindertenbeauftragter der Universität Siegen