Stellungnahme zur laufenden Ausstellung „Chemie und Humor“

20150701_192045Die Ausstellung „Chemie und Humor“ von Prof. Dr. Wolfgang Hasenpusch in der AR- Universitätsbibliothek bedient mit ihren eindeutig sexistischen Karikaturen einen niveaulosen „Altherrenhumor“. Die Karikaturen stellen ein diskriminierendes Menschenbild dar, das in jeder Weise respektlos gegenüber den Geschlechtern ist.

Es ist uns bewusst, dass sich Karikaturen durc20150701_192403h Übertreibung auszeichnen. Allerdings reproduzieren einige der Karikaturen patriarchale Geschlechterstereotype und respektlose Menschenbilder, die wir gänzlich ablehnen.

Es entsetzt uns, dass keine an derVorbereitung beteiligte Instanz diese Ausstellung kritisch überprüft hat. Schließlich ist die Bibliothek ein öffentlicher Raum, der von vielen Studierenden genutzt wird. Jede zehnte Studierende wird im Laufe ihres Lebens Opfer von sexuellen Übergriffen. Einige der Zeichnungen spielen auf grenzüberschreitende sexuelle Situationen an, die traumatischeErinnerungen wachrufen können. Der dargestellte Sexismus ist weder mit dem Grundbild der Universität Siegen noch mit dem der Satzung der Verfassten Studierendenschaft (§ 1 Abs.3) vereinbar.

Wir verlangen in kein20150701_192108er Form Zensur, sondern einen kritischen Umgang mit den Karikaturen. Diese Zeichnungen unkommentiert in der Bibliothek aufzustellen ist keine kritische, reflektierte Herangehensweise. Eine Trigger-Warnung und die Möglichkeit, sich in einem Gästebuch zu den Darstellungen zu äußern, wären ein möglicher Umgang gewesen.

Wir stehen mit Dr. Hasenpusch im Dialog. Wir rufen dazu auf, sich die Grundsätze der Verfassten Studierendenschaft in Erinnerung zu rufen und bei zukünftigen Entscheidungen miteinzubeziehen.

wo*men, das autonome feministische Referat der Uni Siegen

unterstützt wird die Stellungnahme durch den AStA und den Fachschaftsrat GG LaBaMa der Universität Siegen.

Solidarität mit den Streikenden der Post!

Der AStA der Universität Siegen solidarisiert sich mit den Streikenden der Post!

Die Milliardengewinne, die die Post als privatisiertes Unternehmen seit Jahren erwirtschaftet, reicht ihren Aktionär*innen und Konzernvorsitzenden nicht mehr aus. Durch Ausgliederungen in die neue DHL Delivery Gmbh und andere unseriöse Methoden plant das Unternehmen derzeit die Löhne ihrer Angestellten um bis zu 30% zu kürzen. Durch den Zweck der Profitmaximierung werden die Zustellungen von Briefen und Paketen und damit die Grundlagen des Gemeinwesens massiv gefährdet.

Wir betonen ausdrücklich, dass die Verantwortung für die aktuelle Lage nicht bei den ohnehin prekär Beschäftigten, die nun gegen eine weitere Verschärfung ihrer Lage demonstrieren, sondern bei denjenigen liegen, die um der Steigerung ihrer Profite willen eine Gefährdung eines funktionierenden Postwesens und des Gemeinwesens in Kauf nehmen.

Dementgegen stehen die Streikenden, die einen gesamtgesellschaftlich bedeutsamen und beispielhaften Kampf gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen, für angemessene Entlohnung und eine verantwortungsvolle Gestaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge führen.

Sollte die Post an unserer Uni versuchen Studierende als Streikbrecher*innen zu akquirieren und deren politisch gewollte sozial prekäre Lage auszunutzen, werden wir uns – so wie unsere Genoss*innen und Kommiliton*innen der Uni Hamburg – diesem Zynismus entschieden entgegenstellen! Wir wollen dafür kämpfen, dass die soziale Lage von Lohnabhängigen, von Studierenden und Schüler*innen, von Erwerbslosen und Rentner*innen verbessert wird!

Den Streikenden der Post wünschen wir für die Erreichung ihrer Ziele starkes Durchhaltevermögen und alles Gute!

Freie Kita-Plätze!

Info des Studierendenwerks:

Kita PlatzSie suchen noch einen Kita-Platz? Wir haben in unserer Kita auf dem Uni-Campus „AR“, Adolf-Reichwein-Straße 25, Siegen-Weidenau, zum 01.08.2015 noch vier freie Plätze für 2-jährige Kinder.
Kontakt: Daniela Bähner (Leiterin der Kita, e-Mail)
Tel.: 0271 740-2778

Spendenaktion für Project Shanti e.V.

An alle, die sich am Montag, den 22.06.2015, an der Universität Siegen aufhalten:

Ab 11 Uhr werden im Mensafoyer (AR) indische und deutsche Spezialitäten verkauft. Der Erlös soll in Form einer Spende an die Hilfsorganisation Project Shanti e.V. gehen. Diese NGO setzt sich u.a. für in Not geratene Kinder und Frauen in Indien ein. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn ihr einfach mal vorbeikommt und uns unterstützt.

Beratungsangebot für Frauen

Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Siegen bietet in Kooperation mit Frauen helfen Frauen e.V. eine Beratung für Frauen an. Diese findet im Rahmen einer offenen Sprechstunde immer donnerstags von 13 bis 15 Uhr im Raum AR-SSC 113 statt.

FhF Sprechstunde

Ohne Voranmeldung können Frauen hier direkt durch eine Mitarbeiterin von Frauen helfen Frauen e.V. beraten werden. Als externe Beratungsstelle arbeiten Frauen helfen Frauen e.V. und seine Mitarbeiterinnen unabhängig von universitären Strukturen und Hierarchien.

Außerhalb der offenen Sprechstunde gibt es die Möglichkeit, sich direkt mit Frauen helfen Frauen e.V. in Verbindung zu setzen.

DRINGEND: Befragung zur Kinderbetreuung an Samstagen

Liebe Studierende mit Kind/ern! Bitte nehmt diese Woche noch an der Befragung der Kinderbetreuung an Samstagen in der Flexi teil. Die Formulare lagen bisher nur in der Flexi selbst sowie bei uns im Büro aus, jetzt haben wir es hochgeladen und bitten euch es auszufüllen und bis Freitag bei uns oder in der Flexi selbst abzugeben.

Wir benötigen für unsere Argumentation für eine Verlängerung bzw. Verstetigung der Samstagsbetreuung jede mögliche Teilnahme! In dem kurzen Fragebogen geht es um das Angebot der Flexi, die Wichtigkeit der Wochenendbetreuung sowie die Stärken und Schwächen der Einrichtung.

Wir werden eine Rektoratsvorlage erstellen, in der wir die Universitätsleitung von einer Fortführung des Angebotes überzeugen wollen. Wir nehmen dabei Bezug auf die Statistik der Samstagsauslastung, den „Ergebnisbericht zum Kinderbetreuungsbedarf von Studierenden und MitarbeiterInnen“ und weitere Quellen – eine hohe Resonanz bei der Befragung könnte uns in unserer Erklärung weiterhelfen.

Wir bitten euch den Fragebogen zu teilen und / oder an Studierende mit Kind/ern weiterzuleiten und danken für eure Mithilfe!

Kostenloser HIV-Test

Am 23.06.2015 von 14:00-18:00 bietet die AIDS-Beratung des Kreises Siegen-Wittgenstein in Kooperation mit dem FSR Chemie-Biologie und Queer@Uni an der Uni Siegen für alle Interessierten einen kostenlosen & anonymen HIV-Antikörper-Test und Beratung an.

aidstest_fsrbiochemie
Raum: AR-H-105/2 – Etage über dem Mensa-Foyer

Solidarität mit StuPa-Beschluss an der Uni Frankfurt zu geschlechtsneutralen Toiletten

Der AStA und das StuPa der Walter-Krämer-Universität solidarisieren sich mit dem Beschluss des StuPas an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main für die Einrichtung geschlechtsneutraler Toiletten.
Hierzu die Pressemitteilung der Bundeskonferenz der schwulen, lesbischwulen und queeren Referate:

„Die Bundeskonferenz der schwulen, lesbischwulen und queeren Referate unterstützt den Beschluss des Studierendenparlaments (StuPa) vom 11.05.2015 der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main im Neubau des Studierendenhauses auch geschlechtsneutrale Toilettenräume einzurichten. Das StuPa setzt hiermit ein klares Zeichen gegen die Diskriminierung von Trans* und Inter* Personen im Unialltag und geht einen wichtigen Schritt zu deren Abbau. Wir setzen uns bundesweit für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit sexualisierter Diskriminierung ein. Wir fordern alle öffentlichen und nichtöffentlichen Einrichtungen auf, diesem Beispiel zu folgen und sich die Problematik des althergebrachten Konzepts von Zweigeschlechtlichkeit bewusst zu machen. Das Einführen von geschlechtsneutralen Toiletten kann hierbei nur der erste Schritt sein.“

„Die Asyldialoge“ am 08.06!

Flyer Asyldialoge final klein

 

DIE ASYL-DIALOGE
Dokumentarisches Theater

Es ist, als ob das Schauspiel-Ensemble das Publikum direkt anspricht, ihnen die Hand reicht und sie reinzieht in eine Welt, die sie von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Heldinnen und Helden der ASYL-DIALOGE.

Nach dem Erfolg der ASYL-MONOLOGE jetzt die 2. Produktion der Bühne für Menschenrechte: Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde…

Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus der Perspektive zweier junger Aktivist*innen, die gezwungen sind, sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei zu liefern. Die Geschichte konfrontiert uns mit der Frage, wie viel Mut wir entwickeln können, wenn aus zunächst lose verbundenen politischen Akteur*innen gute Freund*innen werden.

Auch die ASYL-DIALOGE entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater.