Aktuelles

Hervorgehoben

Weihnachts-Kickerturnier am 17.12.

Kickerturnier

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder unser AStA Weihnachts-Kickerturnier. Anmelden können sich alle Studierenden der Universität Siegen, die keine Turnierspieler sind. Die Spielstärke lässt sich am ehesten mit „Kneipenniveau“ beschreiben. Gespielt wird im Zweier-Team. Dank der freundlichen Unterstützung des „Dampfwalze Siegen e.V.“, habt ihr die Möglichkeit an sechs Turniertischen euer Können unter Beweis zu stellen.
Die Dampfwalze findet ihr am Sieghütter Hauptweg 15 (Keller unterm Dolly Buster, Hintereingang). Für die ersten drei Plätze wird es wieder Bistrogutscheine geben. Die Startgebühr beträgt zwei Euro.

Getränke gibt es zu studifreundlichen Preisen.

Voranmeldung mit Team-Name an folgende E-Mail Adresse:
anmeldung@dampfwalze-siegen.de

Die UX5 kommt!

Gute Nachrichten für Studierende, die in Langenholdinghausen oder Geisweid wohnen: In Zukunft kommt ihr bequemer auf den Haardter Berg. Die UX5 nimmt kommende Woche den Betrieb auf, wenn auch (zunächst) nur mit 3 Fahrten, ausschließlich zur Uni.UX5

Erste Ergebnisse zum Runden Tisch ÖPNV

Letzte Woche tagte der Runde Tisch ÖPNV, einer der großen Kritikpunkte war das Problem der “Abreise” von der Universität in den Nachmittagsstunden. Wir dürfen euch für die Zeit nach Weihnachten die ersten erwirkten Änderungen mitteilen: Ab dem 07.01.2015 (1. Schultag) werden bis zum Ende des Wintersemesters am 06.02.2015 folgende Verstärkerfahrten (12m-Busse, ca. 70 Personen Kapazität) von Montag bis Freitag eingesetzt:

  • UX1 Uni (AR) Adolf-Reichwein-Straße 16:01 Uhr nach Siegen ZOB 16:16 Uhr.
  • UX2 Uni (AR) Adolf-Reichwein-Straße 15:58 Uhr nach Weidenau ZOB 16:06 Uhr.
  • C111 Uni (AR) Robert-Schumann-Straße 16:14 Uhr nach Siegen ZOB 16:38 Uhr.

Die Verkehrsbetriebe arbeiten noch an einer Möglichkeit, die Fahrten auch am 05. und 06.01. anzubieten. Da an diesen Tagen jedoch noch Schulferien sind, steht weniger Fahrpersonal zur Verfügung.

Folgender Tipp erreichte uns noch: Die Fahrt UX4 um 16:05 Uhr Uni (AR) Robert-Schumann-Straße ist nicht voll ausgelastet. Damit besteht nach Siegen ZOB noch folgende Fahrtmöglichkeit: UX4 Uni (AR) Robert-Schumann-Straße 16:05 Uhr nach Siegen ENC 16:20 Uhr; ungefähr 80m Fußweg zurück an der gegenüberliegenden Haltestelle fährt C111 Siegen Emmy-Noether-Campus 16:23 Uhr nach Siegen ZOB 16:28 Uhr; alternativ auch Fahrt mit UX 4 nach Weidenau Brückenstraße, dort an gleicher Haltestelle weiter mit R10 16:13 Uhr nach Siegen ZOB 16:25 Uhr.

Weitere Informationen – auch zur Aktualisierung der USiBus-App – folgen.

 

Hörsaal Slam im Live-Stream

Ihr habt kein Ticket bekommen und würdet trotzdem gerne beim Slam dabei sein? Kein Problem! Als kleines Trostpflaster hat uns CampusTV angeboten, mit freundlicher Unterstützung des ZIMT, einen Livestream des 1. Siegener Hörsaal Slams einzurichten.
Ab 20:00 Uhr könnt ihr also das Spektakel live von euren Bildschirmen zu Hause mitverfolgen unter http://liveus.zimt.uni-siegen.de/

Zweifel im Studium – Zweifel am Studium

Zweifel am Studium

 

In Kooperation mit u.a. der Bundesagentur für Arbeit, der Handwerkskammer Südwestfalen und dem Berufsbildungszentrum veranstaltet die Universität am Dienstag, den 16. Dezember ab 10:00 Uhr die Veranstaltung “Zweifel im Studium – Zweifel am Studium” im Senatssaal (AR-UB 032). Hier habt ihr die Möglichkeit euch unter kompetenter Beratung Informationen zum Studienfachwechsel oder sogar -abbruch einzuholen.

“GehDenken” am 16.12.

Neu 2014 (Page 1)

Wie in den vergangenen Jahren auch bieten wir im Rahmen der Veranstaltung “GehDenken” am Dienstag, den 16.12. eine alternative Stadtführung für alle Interessierten an. Treffpunkt dazu ist um 15:00 Uhr am “Dicken Turm” des Unteren Schlosses, um gemeinsam am Stillen Gedenken teilzunehmen. Im Anschluss starten wir mit unserer alternativen Stadtführung und werden gemeinsam die einzelnen Informationspunkte abzulaufen.

Natürlich werden wir rechtzeitig zur Abschlussveranstaltung um 17:30 Uhr im Rathausfoyer mit unserer Führung fertig sein. Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen und hoffen euch am Dienstag zu sehen :)

Der neue Campus-Name steht

Die „Uni kommt in die Stadt“ heißt es auf der Homepage der Universität. Mit dem Unteren Schloss erhält die Uni einen neuen Standort, in dem vor allem die Fakultät III (Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsrecht und -informatik) Einzug erhalten wird. Dem womöglich am attraktivsten gelegenen Campus fehlte bisher nur noch ein Name. „Die Universitätsleitung – allen voran Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart – setzt auf die Kreativität von Unimitgliedern, Studierenden und Bevölkerung“, heißt es in einer Mitteilung der Universität vom 01. Oktober, ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben.

Etwa 130 Teilnehmer*innen soll es gegeben haben, eine Jury wurde einberufen, allerdings bleibt nach wie vor fraglich, nach welchen Kriterien die Mitglieder sowie deren Anzahl und Aufteilung ausgewählt worden sind – von (demokratischer) Legitimation kann keine Rede sein. Schließlich wurden auf Anraten der Jury drei Vorschläge im Senat behandelt. Was am Ende als Ergebnis bekanntgegeben wurde – der „Campus Unteres Schloss“, – ist nicht etwa ein schlechter Scherz, weder spricht er für die mangelnde Kreativität der Teilnehmenden, sondern vermutlich für eine Ablehnungshaltung der Entscheidungstragenden gegenüber des Vorschlags, den mit der Studierendenschaft (in Namen von AStA, StuPa, Studentischen Initiativen, Autonomen Referaten, Fachschaftsräten und hochschulpolitischen Listen) nicht nur die größte Statusgruppe der Universität teilte, sondern auch Dozierende und andere Angehörige der Hochschule: der Walter Krämer Campus. Der FSR GG LaBaMa bringt es in seiner Stellungnahme auf den Punkt, indem er feststellt, dass man „eine einmalige Chance zur angemessenen Würdigung der Person Walter Krämers nicht wahrgenommen hat und der politischen Verantwortung für diese Würdigung erneut aus dem Weg gegangen wurde“.

Der von einem SS-Kommando ermordete „Arzt von Buchenwald” sollte vor wenigen Wochen mit einem Gedenkplatz am Kreisklinikum Siegen geehrt werden – die Einweihung blieb jedoch aus, zudem hat der Platz (zumindest „postalisch“) keine Bedeutung. Ein „Walter Krämer Campus“ im Herzen der Altstadt hätte in vielerlei Hinsicht ein Zeichen setzen können: Krämer, als gebürtiger Siegener, „macht in aller Welt Eindruck und wir finden, es stände einer sich demokratisch, progressiv, weltoffen nennenden und (im Prinzip) humanistischen Idealen verpflichteten Bildungsanstalt gut an, den Namen Walter Krämer in seiner Heimatstadt weiter dem Vergessen zu entreißen.“ heißt es im Wettbewerbsbeitrag auf der eigens eingerichteten Homepage.

Ein Schlosser aus einfachsten Verhältnissen, der sich unter den schwierigsten Bedingungen im Konzentrationslager Buchenwald autodidaktisch medizinische Kenntnisse aneignete und somit vielen Mithäftlingen das Leben retten konnte – ein Vorbild an Eigeninitiative, Solidarität und Menschlichkeit. Aber wo besteht auch die Notwendigkeit, einen Menschen zu würdigen, der in einem grauenhaften Regime diese Werte hochhielt? Warum einen Menschen ehren, der seine Gegenwart (nach Möglichkeit) menschlich gestaltete, wenn man sich einfach „Zukunft menschlich gestalten“ auf die Fahne schreiben kann? Möglicherweise erfahren Krämers beispielhafte und humanistische Taten, die jenseits der politischen Gesinnung für jede Person ein Beispiel sein sollten, dadurch eine „Abwertung“, dass er Mitglied in der KPD war – ein Kommunist also, der einfach nicht in eine Reihe mit den „Antidemokraten und Steigbügelhalter[n] des Nationalsozialismus und seiner Ideologie wie Paul von Hindenburg, Adolf Stoecker und Lothar Irle“ (Stellungnahme des FSR GG LaBaMa) passt.

73 Jahre nach seiner Ermordung bot sich die perfekte Chance auf eine angemessene Würdigung des „Gerechten unter den Völkern“, die Uni war nur zu beschränkt, sie zu ergreifen.

Markus Ludwig / AStA-Referent für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit und Soziales

“Facetten von rechtsaußen” 3. Runde

Neonazismus

 

So einiges hat sich seit dem Verbot diverser Neonazi-Parteien in der ersten Hälfte der neunziger Jahren verändert. Die Szene hat sich geöffnet für Einflüsse aus anderen Jugendkulturen, sie ist “bunter” geworden und hat davon profitiert. Zudem ging die NPD gestärkt aus der Verbotswelle hervor, radikalisierte sich zunehmend und wurde jugendkompatibler. Andere – sich als “Bewegung” verstehende – Neonazis favorisierten abseits von Parteien die Gründung “Freier Kameradschaften”, u.a. um sich besser vor staatlicher Repression zu schützen – um sich dann in NRW ab 2012 doch wieder in einer Partei zu sammeln.

Der Vortrag gibt, mit Schwerpunkt auf NRW, einen Überblick über Veränderungen und Kontinuitäten im Neonazismus.

Der Referent Jürgen Peters ist freiberuflicher Journalist, u.a. Mitherausgeber des Buches „Autonome Nationalisten. Die Modernisierung neofaschistischer Jugendkultur“ (Münster 2009) und Bildungsreferent des in Bonn ansässigen „Antirassistischen Bildungsforums Rheinland“ (ABR).