Aktuelles

Hervorgehoben

Kondolenzbuch für Prof. Dr. Tim Spier

Gemeinsam mit dem FSR GGLaBaMa laden wir herzlich sowohl alle Studierenden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, um etwas in das Kondolenzbuch des kürzlich verstorbenen Prof. Dr. Tim Spier einzutragen. Ihr findet das Buch im NA-Gebäude (links neben dem Eingang).

Wir möchten an dieser Stelle auch auf den Nachruf des Seminars für Sozialwissenschaften hinweisen:

„Universität Siegen trauert um Prof. Dr. Tim Spier

Tim Spier, Juniorprofessor für Politikwissenschaft, ist am 15.11.2017 plötzlich und unerwartet im Alter von 42 Jahren in Düsseldorf gestorben. Die Universität trauert um einen geschätzten, wertvollen und lieben Kollegen. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.

Nachruf auf Tim Spier (1975 – 2017)

Tim Spier kam 2011 zu uns an die Universität Siegen, als Vertreter für eine W2-Professur „Politisches System der Bundesrepublik“. Für den gebürtigen Niedersachsen, aufgewachsen in Lehrte, war das Siegerland eine ganz eigene Erfahrung. Aber er war auf kulturelle Veränderungen vorbereitet. Denn nach seinem Studium in Göttingen, in Jura und in Politikwissenschaft, und nach der von der DFG geförderten Promotion kam er 2007 ins Rheinland, an die Universität Düsseldorf. Der Wechsel von Pils zu Alt, von Hannover 96 zu Fortuna Düsseldorf fiel ihm erstaunlicherweise relativ leicht.

Am renommierten Düsseldorfer Institut für Parteienforschung und Parteienrecht fand Tim Spier seine neue Heimat, und die Düsseldorfer fanden einen kongenialen Kollegen. Denn Tim Spier hatte in Göttingen genau den Gegenstand gefunden, für den er bis zuletzt vor allem gestanden hat, den er auch gelebt hat: die politischen Parteien. Geprägt von der Schule von Peter Lösche und Franz Walter hatte er in Göttingen mit „summa cum laude“ promoviert über „Rechtspopulistische Parteien in Westeuropa“. Schon da zeigte sich, wie überzeugend Tim Spier die Parteienforschung mit der Analyse politischer Institutionen, politischer Einstellungen und politischer Kultur verbinden konnte. Er war kein enger Schmalspur-Forscher. Den versierten Empiriker interessierte der breitere Kontext.

Am Institut für Parteienforschung bei Ulrich von Alemann und Martin Morlok zeigte sich schnell, was für ein Gewinn Tim Spier für die Düsseldorfer Politikwissenschaft war. Als Jurist mit erstem Staatsexamen und exzellenter Methodiker war er der Richtige, um Innenleben und politische Funktionen von Parteien zu erforschen. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, die von der DFG geförderte Parteimitglieder-Studie durchzuführen und erfolgreich zu publizieren. Tim Spier war nicht nur fachlich und methodisch eine Bereicherung. Die Düsseldorfer Kolleginnen und Kollegen lernten schnell zu schätzen, wie kollegial, hilfsbereit und zuverlässig, was für ein guter Mensch er war. Im wachsenden Wettbewerbsdruck der Wissenschaft fiel er damit immer wieder auf, auch bei uns in Siegen.

Wir merkten schnell, was für ein souveräner und solidarischer Kollege zu uns gekommen war. Wir lernten einen liebenswürdigen Menschen kennen, mit seinen offenen und verborgenen Interessen: beim gemeinsamen Essen in der Mensa, beim Fachsimpeln über Sport, Rock, Punk oder den lakonischen Humor der norddeutschen Tiefebene. Und natürlich über Politik.

In der Konkurrenz um eine Juniorprofessur für das Politische System der Bundesrepublik an unserer Universität war Tim Spier mit Abstand der qualifizierteste Bewerber. 2015 wurde er erfolgreich zwischenevaluiert. Bereits kurz danach gelang ihm ein echter Coup: Zusammen mit seinem Kollegen Markus Klein von der Universität Hannover warb er fast eine Million Euro bei der DFG für die „Deutsche Parteimitgliederstudie 2017“ ein. In den Medien war er ein vielgefragter Experte, seine Analysen wurden sehr geschätzt. Auch politische Parteien und andere Organisationen suchten häufiger seinen Rat. In der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft war er Sprecher des Arbeitskreises „Parteienforschung“. Auch über Fächergrenzen hinweg war er aktiv, zuletzt im Exzellenz-Antrag „Populismus – POP“ mit vielen Kolleginnen und Kollegen der Philosophischen Fakultät unserer Universität.

Wer weiß, wie engagiert Tim Spier in der Lehre war, wie er immer wieder Verantwortung in der Selbstverwaltung übernommen hat und wie wenig Anerkennung damit verbunden ist, der fragte sich, wie das alles unter den Bedingungen einer Juniorprofessur möglich war. Tim Spier hat häufig seine eigenen Interessen zurückgestellt, er ist in Vorleistung gegangen, wovon andere profitierten. Er war sehr selbstkritisch, für Außenstehende war das häufig unverständlich.

Tim Spier war ein politischer Politikwissenschaftler, aber auf eine eher ungewöhnliche Weise. Er konnte Studierenden hervorragend vermitteln, dass man sich zu einer differenzierten Analyse zwingen muss, gerade in der Politikwissenschaft. Er lebte selbst vor, wie man Thesen immer wieder bezweifelt, Erkenntnisse überprüft. Er war sehr fair und geduldig im Umgang mit anderen. Tim Spier demonstrierte, worin eigentlich eine wissenschaftliche Haltung besteht. Er war in dieser Hinsicht ein empirisch-analytisch denkender Kollege, der zur kritischen Diskussion aufforderte. Seine vielgelesenen Veröffentlichungen versprühen diesen Geist auf jeder Seite. Zugleich brannte Tim Spier dafür, den Wert demokratischer Institutionen und Regeln zu würdigen, Streit und Interessengegensätze anzuerkennen und sich umfassend mit Ideologien auseinander zu setzen.

Er konnte nicht nur vermitteln, was eine wissenschaftliche Haltung ist, er hatte auch ein Gespür dafür, das Politische sichtbar zu machen. Bei ihm war Politik nicht zu einem abstrakten Vehikel für die eigene akademische Karriere verkommen. Und natürlich hatte er auch politische Überzeugungen, war seit seiner Jugend politisch interessiert und engagiert. Auch an seinen Universitäten, als Student im AStA und später auch in diversen Gremien bis hin zum Fakultätsrat, hat er sich für das eingesetzt, was seiner Meinung nach Politik ausmachte: Interessen zu erkennen und anzuerkennen, Konflikte auszuhalten, und nach fairen Regeln einen argumentativen Diskurs zu führen, für eine Sache zu kämpfen und zu entscheiden. Er war dabei mehr Parlamentarier als Sachwalter der Exekutive.

Tim Spier stand kurz davor, von der Juniorprofessur mit tenure track auf eine dauerhafte W2-Professur an unserer Universität berufen zu werden. Er hätte es mehr als verdient gehabt. Im Januar 2018 wäre sein Probevortrag gewesen. Er konnte ihn nicht mehr halten: Am 15. November 2017 verstarb Tim Spier im Alter von 42 Jahren im Universitätsklinikum Düsseldorf nach kurzer, schwerer Krankheit. Sein Tod ist für uns alle ein großer Verlust, etwas, das wir nicht begreifen können. Wir denken an seine Frau, an seine Familie, seine Freunde, seine engen Weggefährten. Du fehlst uns, lieber Tim, wir werden Dein Andenken bewahren.

Die Kolleginnen und Kollegen des Seminars für Sozialwissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen“ (Online verfügbar unter: https://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/793905.html)

 

Aktuelles Informationsmaterial der IG Metall für Studierende

Ihr könnt Informationsmaterial der IG Metall zu den Themen „International Students and Labour“, „Berufseinstieg“, „Praktikum“, „Studienfinanzierung“, „Im Studium“, „Duales Studium“, „Studieninteressierte“, „Hochschulpolitik“ sls auch die aktuelle Ausgabe des halbjärig erscheinenden Magazins „Die Schnittstelle“ unter folgendem Link finden.

Rechtsberatung im November

***english below***

Liebe Studierende,

der AStA bietet euch jetzt monatlich eine kostenlose Rechtsberatung an. Zweimal im Monat kommt ein Anwalt an die Uni und hat dann eine offene Sprechstunde, zu der jede*r kommen kann. Die Beratung ist für euch umsonst. Der Anwalt ist breit aufgestellt und kann zu jedem Thema eine Erstberatung geben. Die nächsten Termine sind der 20.11. und 30.11.2017 von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr im neuen AStA-Büro (AR-HB-002)!

Wichtig: Ab sofort ist eine Anmeldung (https://vs.asta.uni-siegen.de/anmeldung) erforderlich, um euch lange Wartezeiten zu ersparen.

Weitere Informationen und zukünftige Termine erhaltet ihr über unsere Website sowie auf unserer Facebook-Seite.

Dear students,

from now on there will be a monthly free legal advice. Twice per month we’ll give you the opportunity to talk to a lawyer within our office hours. This service is totally free of charge for all students. Also, the lawyer is an expert for several belongings. We can assure you that he’s competent enough to help you in any way. The next appointments are November, 20th and 30th from 11am to 12:30pm. You’ll find him in the new rooms of the AStA (AR-HB-002).

Important: From now on you have to use our new appointment system (https://vs.asta.uni-siegen.de/anmeldung) due to long latency times in the past.

For more information and future appointments, please check our website and Facebook-page regularly.

 

Theaterstück – ASYL-DIALOGE

Die ASYL-DIALOGE erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten – eine dieser Geschichten spielt in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 30 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde…

Wir hören diese Geschichte aus erster Hand, aus der Perspektive zweier junger Aktivist*innen, die gezwungen sind, sich ein Katz- und Mausspiel mit der Polizei zu liefern. Die Geschichte konfrontiert uns mit der Frage, wie viel Mut wir entwickeln können, wenn aus zunächst lose verbundenen politischen Akteur*innen gute Freund*innen werden.

Auch die ASYL-DIALOGE entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater.

Mehr unter: http://buehne-fuer-menschenrechte.de/asyl-dialoge/

Organisiert vom AStA der Universität Siegen in Kooperation mit der Bluebox Siegen.

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Flucht statt. Die Teilnehmer*innen werden an dieser Stelle bekannt gegeben.

++ Eintritt frei ++
++ Einlass um 17:30 ++
++ Getränkeverkauf zu fairen Preisen vor und nach dem Stück ++

Zivilklausel erhalten und ausbauen!

Noch wird es nordrhein-westfälischen Universitäten erschwert für militärische Zwecke zu forschen. Mit der neuen Hochschulministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen der schwarz-gelben Landesregierung kann sich das jetzt ändern. Sie sagt in einem Interview des WDRs am Montag, den 16.10.2017: „Ich empfinde mein Amt nicht in erster Linie darin, sozusagen Vorgaben zu machen, wie man Dinge zu behandeln hat oder eben auch nicht.“ Die Entscheidung, ob Militärforschung betrieben werde, soll den Universitäten nun einfacher gemacht werden.

Die sogenannte Zivilklausel als Teil des Hochschulzukunftgesetz ist nun gefährdet (§ 3 Abs. 6 HZG NRW). Der Wehretat des Bundes wurde verdoppelt, das könnte sich nun auch auf die Militärforschung an Universitäten in Nordrhein-Westfalen auswirken.

Die Zivilklausel – eine Selbstverpflichtung der Universitäten, dass Forschung und Lehre ausschließlich zivilen Zwecken dienen darf – ist bis heute nur zaghaft formuliert und muss weiterhin präziser formuliert und transparenter behandelt werden. Die Formulierung „Beitrag zu einer nachhaltigen und friedlichen Welt“ bietet einige einen großen Interpretationsspielraum. Wir fordern, dass die Zivilklausel verpflichtend in die Grundordnung aller Universitäten aufgenommen wird und sich keine Möglichkeit der Förderungen von Forschung durch Bundeswehrgelder an deutschen Universitäten bietet.

Wir als AStA der Universität Siegen sprechen uns klar gegen die Ausweitung von Drittmittelforschung (§71a HZG NRW) durch Betriebe und Konzerne, die mit Rüstungsforschung in Verbindung stehen, aus. Die Entwicklung der Rüstungsforschung der letzten Jahre sehen wir kritisch. Bei ziviler Forschung ist Transparenz wichtig, weil immer mehr Abhängigkeiten entstehen zwischen Hochschulen und Privatwirtschaft. Wenn ein Unternehmen Forschung an einer staatlichen Universität betreibt, muss die Öffentlichkeit darüber informiert werden. Diese Forschung geht alle an, denn Institutionen wie Universitäten werden durch Steuergelder gebaut und unterhalten. Deswegen dürfen sie nicht zu preisgünstigen Forschungseinrichtungen für Konzerne werden. Als Argumentationsgrundlage dienen hier § 71 und §3 Abs.6 HZG NRW (Beitrag zu einer friedlichen Welt). Anstatt die Finanzierung der Universitäten durch Drittmittel zu fördern, sollten die Einrichtungen durch Institutionen der Landes- und Bundesregierung ausfinanziert werden.

In Siegen soll in Zukunft unter anderem ein Science-Campus entstehen. Wir fordern, dass in Siegen keine Firma an Forschung und Lehre beteiligt werden darf, die sich auch im Bereich der Rüstungsforschung engagiert. Dies gilt natürlich auch für eine Lebenswissenschaftliche Fakultät.

Forschung über Krieg und Konflikte ist dringend notwendig. Auch Gewalt muss im Rahmen der universitären Lehre erforscht werden. Forschung für den Krieg ist nicht zu rechtfertigen. Universitäten sollten der Förderung von Frieden, Demokratie, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit dienen. Deswegen lehnen wir den Vorstoß der schwarz-gelben Landesregierung vehement ab! Die weitere Lockerung der Zivilklausel ist keine Möglichkeit, sich weiter aus der Verantwortung zu ziehen und darf kein Teil einer Umstrukturierung der Bildungslandschaft sein.

Eine Uni auf Augenhöhe braucht keine Anwesenheitspflicht!

Stellungnahme zur drohenden Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht an Universitäten.

Bedingt dadurch, dass es immer noch kein elternunabhängiges BAföG gibt und das BAföG für viele Studierende auch nicht zum Leben reicht, müssen diese Studierende einen
Nebenjob annehmen. Zunächst wurde die Anwesenheitspflicht nach Studierendenprotesten per Hochschulzukunftsgesetz zum Wintersemester 2014/2015 untersagt. Nun kündigt NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen an, das unter Rot-Grün eingeführte Verbot der Anwesenheitspflicht (davon bisher ausgenommen Übungen und Blockseminare) wieder abzuschaffen. Sie argumentiert, dass Universitäten auch ohne eine solche „Bevormundung“ verantwortlich mit ihrer Freiheit umgehen könnten. Wir fürchten, dass aus der Aufhebung allerdings viel weniger Freiheit als erneut viel mehr Anwesenheitspflicht resultiert. Wir als AStA setzen uns für ein gerechtes Studium für alle ein. Wir fordern, dass die schwarz-gelbe Regierung den Gesetzesentwurf der Ministerin ablehnt.
AStA der Universität Siegen, FSR eti, FSR GG LaBaMa, FSR GHR, FSR Soziale Arbeit.

The Haardt Way 17/18

Liebe Kommiliton*innen,

wir begrüßen Euch ganz herzlich zum Wintersemester 2017/2018 an der Uni Siegen! Egal, ob ihr euer Studium an der Uni beginnt oder schon in einem höheren Fachsemester seid: Wir wünschen Euch ein schönes und vor allem erfolgreiches Jahr!
Für den perfekten Start ins neue Semester begleitet Euch der kostenlose AStA-Kalender „The Haardt Way“, in dem Ihr nicht nur Eure Termine, Platz für eure Stundenpläne und Fristen findet, sondern auch jede Menge Wissenswertes über das studentische Leben an unserer Uni. Auch findet ihr Lagepläne der verschiedenen Gebäude, einen Stadtplan, Informationen zum Studieren mit Kind (Flexi, Familienservicebüro, Kindertagesstätte) und zur Gleichstellung. Darüber hinaus erhaltet ihr auch Informationen zum Semesterticket, zum günstigen Mieten von Transportern und zum Wohnraumportal.
Besonders wichtig sind auch Eure Ansprechpersonen innerhalb der Verfassten Studierendenschaft. Diese werden in der Umschlagklappe bereits anschaulich dargestellt. Im Kalender stellen sich viele Gruppierungen aber auch noch einmal selbst vor. Auch die Hochschulstrukturen werden Euch noch einmal genauer erklärt, damit Ihr wisst, wer Euch warum, wo und wie vertritt. All diese Gruppen freuen sich immer über neue Mitglieder. Ihr seid also überall herzlich willkommen, wenn Ihr Euch engagieren möchtet.
Ihr werdet vielleicht gemerkt haben, dass der Campus Adolf-Reichwein eine riesige Baustelle ist. Dieses wird auf für die kommenden Jahre so bleiben. Sollte es hier zu unerwarteten Problemen kommen, wendet Euch gern direkt an uns, damit wir uns mit den entsprechenden Stellen in Verbindung setzen können. Ihr könnt Euch natürlich auch bei anderen Problemen an uns wenden. Sei es per E-Mail, Telefon oder während der Öffnungszeiten im Büro – der AStA hat immer ein offenes Ohr für Eure Probleme!
Macht auch mit bei unserem Gewinnspiel. Löst dazu einfach das Rätsel (S. 168/169) und schickt die Lösung an asta@uni-siegen.de. So könnt ihr einen von drei AStA-Shop-Gutscheinen im Wert von jeweils 10,-€ gewinnen.

Freut Euch auf Euer Studium! Wir freuen uns auf Euch!

Euer AStA

campusride – deine kostenlose Mitfahrzentrale an der Uni Siegen

Es gibt eine neue App, welche als kostenlose Mitfahrzentrale für Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Siegen gedacht ist.

Die App soll helfen Mitfahrer*innen für individelle Strecken zu finden. Hierfür muss einfach der Start- und Zielort und die Anzahl der freien Plätze angegeben werden.

Nur Studierende und Angehörige der Universität Siegen können sich in der App anmelden und es ist möglich, dass Frauen z.B. nur Frauen mitnehmen können, wenn es gewünscht ist. Auch ist es möglich fahrten nur für bestimmte gruppen sichbar zu machen, z.B. für ein bestimmtes Wohnheim.

Für Mehr Informationen könnt ihr euch die Webseite oder die Facebookseite von campusride anschauen.

Die App ist sowohl für Android, als auch für iOS verfügbar.

Die Identitären: Die Jugendbewegung der Neuen Rechten

Der FSR GG LaBaMa lädt mit freundlicher Unterstützung des AStA zu einer Veranstaltung über die Identitäre Bewegung ein:

In Berlin haben sie im Herbst 2016 eine Veranstaltung mit Jakob Augstein und Margot Käßmann zu sprengen versucht, haben sie das Brandenburger Tor und die Bundesgeschäftsstelle der Grünen besetzt. In Österreich unterstützten sie die Präsidentschaftskampagne Norbert Hofers von der FPÖ, in Frankreich den Front National, in Deutschland werden sie vom Verfassungsschutz überwacht und sind eng mit der AfD verbunden. Im Sommer 2017 versuchten sie mit einem Schiff auf dem Mittelmeer, NGOs einzuschüchtern und bei der Rettung von Flüchtlingen zu behindern.
Die Identitären sind Teil einer Strategie der Neuen Rechten, die dieses Spektrum auf die Straßen geführt hat. Sie stellen den aktivistischen und jugendlichen Teil der Neuen Rechten dar, dem es mit ursprünglich linken Aktionsformen und intelligenter Nutzung Sozialer Medien gelingt, den Diskurs weiter nach rechts zu verschieben.
Wo kommen sie her und was ist von ihnen weiter zu befürchten? Vortrag und Diskussion mit dem Autor des ersten Handbuches über die Identitäre Bewegung Julian Bruns aus Wien.

Walter Krämer – Eine Stellungnahme des AStA (eng./fr.)

Der Siegener Politiker und Widerstandskämpfer Walter Krämer (1892-1941) wurde vor kurzem als der „größte Siegen-Wittgensteiner“ geehrt. Eine angemessene Ehrung in seiner Heimatstadt blieb dem „Arzt von Buchenwald“ lange verwehrt, so wurde lediglich ein Platz am Kreisklinikum Siegen nach ihm benannt. Wir fordern die Universität auf, den „Gerechten unter den Völkern“ bei zukünftigen Namensvergaben von Plätzen, Hörsälen oder Gebäuden im Rahmen des Umzugs in die Stadt und insbesondere dem Aufbau einer medizinischen Fakultät (endlich) zu berücksichtigen.

Wer war Walter Krämer?

Walter Krämer war Schlosser und Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands. 1933 wurde er als politischer Gefangener in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Dort organisierte er mit anderen Kommunist*innen den Widerstand. Vor allem aber hat er sich im Selbststudium, unter den schwierigsten vorstellbaren Bedingungen, medizinische Kenntnisse angeeignet, versorgte die Kranken, führte sogar Operationen durch und rettet so vielen Mithäftlingen das Leben. Durch seine Kenntnisse über das Lagersystem und Verstöße der SS gegen ihre Dienstpflichten und seine sich selbst gefährdenden Taten aus Solidarität seinen Mithäftlingen gegenüber, wurde er der SS unbequem. Er wurde am 6. November 1941 bei der Stadt Goslar „auf der Flucht erschossen“. Heute ruhen seine sterblichen Überreste am Hermelsbacher Friedhof.  (vgl. Weshalb der Campus „Siegen Mitte“ den Namen Walter-Krämer-Campus tragen sollte. Online verfügbar unter: http://walterkraemercampus.blogsport.de/)

Insbesondere seiner Verdienste um die Kranken im Konzentrationslage Buchenwald sollte sein Name Berücksichtigung bei der neu einzurichtenden Lebenswissenschaftlichen Fakultät finden.

Der Allgemeine Studierendenausschuss und das Studierendenparlament der Universität Siegen, sowie verschiedene studentische Gremien haben bereits häufiger und mit Vehemenz die Umbenennung der Universität selbst oder ihrer Gebäude gefordert. Leider verhallen all diese Rufe immer ungehört bei der Universitätsleitung und dem Senat.

Wir fordern die Universität und die gesamte Stadtgemeinschaft auf den Widerstandskämpfer und „Arzt von Buchenwald“ Walter Krämer endlich die Widmung in seiner Heimat zukommen zu lassen, die ihm gebührt.

Nachzulesen sind die Taten Walter Krämers unter:

http://www.vvn-bda-siegen.de/wkraemer/zeugnisse.html


The politician and member of the resistance Walter Krämer (1892-1941),  who had lived in Siegen, has been recently honoured as the „greatest men of Siegen-Wittgenstein“. His home town has long time refused an adequate tribute to the „doctor of Buchenwald“ and only one place in front of the hospital Siegen bore his name. We invite the university to take the „Righteous Among the Nations“ into consideration concerning future name allocation for places, auditoriums or buildings in the course of the relocation to the inner city and especially in the course of the foundation of the new medical faculty.

Who was Walter Krämer?

Walter Krämer was a locksmith and member of  the communist party Germany. In 1933 he was deported as a political prisoner to the concentration camp Buchenwald. There he organized the resistance together with other communists. But most importantly he gained medical knowledge through self-instruction, under the most difficult circumstances imaginable, cared for the patients, executed even surgeries and rescued the life of many of his fellow prisoners. Because of his knowledge about the camp system and about violations of official instructions by the SS and of his acts of solidarity with his fellow prisoners that endangered himself, he became more and more uncomfortable for the SS.  The 6th November 1941 he was „shot while escaping“ near the city of Goslar. His mortal remains rest now at the cemetery Hermelsbach.  (see Why the campus Siegen inner city should be named campus Walter-Krämer. Available online under: http://walterkraemercampus.blogsport.de/)

Especially because of his accomplishments with the patients in the concentration camp Buchenwald hisname should be taken into consideration in the course of the foundation of the lnew life-science faculty.

The Students Union (AStA) and the Students Parliament of the University of Siegen as well as other student committees have often and vehement claimed a renaming of the university itself oder its buildings. Unfortunately, all those calls went unheard from the university management and the senate.

We demand, that the university and the whole city community finally honours the „doctor of Buchenwald“ in his home town in a way he deserves.

You can read more about the acts of Walter Krämer under:

http://www.vvn-bda-siegen.de/wkraemer/zeugnisse.html


Le politicien et membre de la résistance Walter Krämer (1892-1941), qui a vécu à Siegen, a été honoré récemment comme le „plus grand homme de Siegen Wittgenstein“. Un hommage adéquat dans sa ville natale a été longtemps réfusé au „médecin de Buchenwald“, une seule place en face de l’hôpital de Siegen porte son nom.
Nous demandons l’université de prendre en considération le „Juste parmi les Nations“ pour des futures attributions des noms de places, d’auditoires ou de bâtiments au cours du déménagement en centre ville et surtout lors de l’établissement de la nouvelle faculté de médecin.

Qui était Walter Krämer ?

Walter Krämer était serrurier et membre du parti communiste de l’Allemagne. En 1933, il a été déporté en tant que prisonniers politiques dans le camp de concentration de Buchenwald. Là-bas, il a organisé avec d’autres communiste la résistance. Mais surtout il a acquis connaissances médicales en autodidacte, sous des conditions les plus difficile imaginables, il a aidé les malades et a même exécute des opérations par la même sauvé la vie de nombreux de ses codétenus. Par ses connaissances du système des camps des manquements de la SS à leurs obligations ainsi que par ses actes de solidarité à l’égard de ses codétenus, il commençait à déranger la SS. Il a été „tué en pleine évasion“ le 6 novembre 1941 près de la ville de Goslar. Aujourd’hui, sa dépouille repose au cimetière Hermelsbach.  (Voir aussi: Pourquoi le campus „Siegen centre“ devrait porter le nom campus Walter-Krämer. Disponible en ligne: http://walterkraemercampus.blogsport.de/)

C’est surtout à cause de son engagement pour les malades dans le camp de concentration de Buchenwald que son nom devrait être prise en considération lors de l’établissement de la nouvelle faculté de sciences de la vie.

L’AGE (AStA) et le parlement étudiant de l’Université de Siegen ainsi que d’autres comités étudiants ont souvent et véhément réclamé un changement de nom de l’université même ou de ses bâtiments. Malheureusement tous ces appels sont resté sans réponse de la direction universitaire et du sénat.

Nous demandons à l’université et à l’ensemble de la communauté de la ville que le résistant et „médecin de Buchenwald“ Walter Krämer soit enfin honoré dans sa ville natale comme il le mérite.

Les actes de Walter Krämers sont rassemblés sous:

http://www.vvn-bda-siegen.de/wkraemer/zeugnisse.html